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Lenzing Tochter PT. South Pacific Viscose (SPV) eröffnet vierte Produktionsline

SPV sichert Vormachtstellung als größtes Viscosefaserwerk Asiens ab

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Utl.: SPV sichert Vormachtstellung als größtes Viscosefaserwerk Asiens ab

Lenzing (euro adhoc) - Die indonesische Lenzing Tochter PT. South Pacific Viscose (SPV) hat Anfang April die vierte Produktionsline offiziell in Betrieb genommen. Das Investitionsvolumen betrug rund 150 Mio. USD und stellt damit das größte Einzelinvestitionsprojekt der Lenzing Gruppe der letzten Jahre dar. Mit einer Nennkapazität von 60.000 Tonnen Viscosefasern für textile und Nonwovensanwendungen steigt die Gesamtkapazität der SPV auf nunmehr 220.000 Tonnen p.a.. Damit ist SPV der größte Viscosefaserstandort Asiens und hinter dem Stammwerk in Lenzing (255.000 Tonnen p.a.) das zweitgrößte der Welt.

"Indonesien und der gesamte asiatische Raum sind für Lenzing der bedeutendste Absatzmarkt. Der Ausbau der PT. South Pacific Viscose ist ein Meilenstein für die Lenzing Gruppe, mit dem wir nochmals unser langfristiges Commitment gegenüber unseren asiatischen Kunden unter Beweis stellen", so Lenzing-Vorstandsvorsitzder Peter Untersperger anlässlich der Eröffnungsfeier in Purwakarta. "Der Ausbau der SPV ist auch wesentlicher Teil unserer Wachstumsstrategie. Nach Fertigstellung aller laufenden Investitionsvorhaben Ende 2012 wird sich rund die Hälfte der Faserkapazität der Lenzing Gruppe von dann rund 378.000 Tonnen bereits in Asien befinden. Unser Ziel ist es, durch weitere Expansionsschritte die eine Million Tonnen Cellulosefaserschwelle zu erreichen, wovon mehr als die Hälfte in Asien sein wird."

Fritz Weninger, Lenzing-Vorstandsmitglied für den Faserbereich, betonte anlässlich der Eröffnungsfeiern: "Wir erwarten auch in den kommenden Jahren eine überdurchschnittlich starke Nachfrage nach Viscosefasern von der SPV. Wir bieten unseren Kunden innovative Anwendungen, höchste Qualität, Liefertreue und bestmögliche technische Unterstützung. Wer Fasern der Lenzing Gruppe verarbeitet erzielt am Markt einen entsprechenden Mehrwert."

Die Errichtung der neuen "Jumbo-Line" der SPV erforderte eine Bauzeit von rund zwei Jahren. Zusätzlich war der Ausbau der industriellen Infrastruktur notwendig. Dies umfasste die Errichtung eines hochmodernen 21-Megawatt-Kraftwerkes mit Multi-Fuel-Wirbelschichtkessel und angeschlossener Dampfturbine, eine Schwefelsäureanlage mit einer Kapazität von 300 Tonnen pro Tag sowie eine CS2-Rückgewinnungsanlage. Hinzu kamen der Ausbau der Brauch- und Abwasseranlagen. SPV entspricht somit den modernsten Umweltstandards.

Insgesamt wurden seit Unternehmensbeginn knapp 500 Mio. US-Dollar in der SPV investiert. Nach der Aufnahme des Regelbetriebes der vierten Linie wird sogleich ein Debottlenecking-Programm gestartet, wodurch die Gesamtkapazität der SPV nochmals um 18.000 Tonnen auf 238.000 Tonnen p.a. ansteigen wird.

Lenzing ist seit Anfang der Achtzigerjahre bei SPV engagiert und hat seit Beginn der Produktion die industrielle Führung des Werkes inne. Die ursprüngliche Minderheitsbeteiligung wurde in mehreren Stufen auf derzeit 90,56 Prozent ausgebaut. Die restlichen Anteile halten indonesische Aktionäre.

In mehreren Phasen wurde die Kapazität der SPV von ursprünglich knapp über 20.000 Tonnen p.a. mehr als verzehnfacht. SPV ist ein wichtiger Lieferant für die indonesische Textilindustrie, die zu den bedeutendsten Industriezweigen des Landes zählt. Das Werk ist mit 1.656 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber der Region und trug in den vergangenen drei Jahrzehnten maßgeblich zum Aufstieg der gesamten Region bei. SPV finanziert zudem eine Vielzahl von sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Gesundheitseinrichtungen in Purwakarta.

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