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Erfolgreiches Forum der Schweizer Aussenwirtschaft 2005

Bundesräte Calmy-Rey und Deiss sowie Chinesischer Vize-Handelsminister Yi in Zürich

    Zürich (ots) - Das Forum der Schweizer Aussenwirtschaft hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2001 zum bedeutendsten Aussenwirtschaftsanlass der Schweiz entwickelt. Insgesamt über 650 Personen aus Wirtschaft und Politik trafen sich am 9./10. November 2005 im neuen Konferenzzentrum des Zürcher Hallenstadions, um neue Impulse zum Auslandsgeschäft zu erhalten und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Organisiert wurde der Anlass vom Business Network Switzerland, einem Zusammenschluss kompetenter Anlaufstellen für alle Fragen zum internationalen Geschäft.

    Tagungsfokus: Finanzierung des Auslandgeschäfts / Faszination China

    Dieses Jahr setzte das Forum der Schweizer Aussenwirtschaft zwei Schwerpunkte. Am ersten Tag stand die Finanzierungsfrage von Auslandgeschäften im Zentrum. Der zweite Tag befasste sich mit dem Chinesischen Markt. Beleuchtet wurden nicht nur die Chancen, sondern auch die Gefahren dieses aufstrebenden Marktes. Erfolgreiche Unternehmer berichteten von ihren einmaligen Erfahrungen in China und gaben Lessons Learned preis, so zum Beispiel der Chairman und CEO von Nestlé China, Josef M. Müller.

    Hochrangige Gäste

    Zum zweiten Forumstag reiste eine hochrangige Wirtschaftsdelegation um den Vize-Handelsminister der Volksrepublik China, YI Xiaozhun, an. Anwesend auch Chen Jian Cheng, President & CEO der Wolong Group Shanghai, ein Elektrotechnikunternehmen, das zu den Top 500 Unternehmen Chinas zählt.

    Bundesrat Joseph Deiss betonte am 10. November 2005 in seiner Begrüssungsansprache, dass China heute für viele Schweizer Firmen ein guter Partner sei. „Dies habe ich bei meinen Gesprächen in Shanghai und in Peking erfahren: China nimmt die Schweiz ernst! Und die Schweizer Unternehmen nehmen den chinesischen Markt ernst." Bundesrätin Micheline Calmy-Rey führte in ihrer Schlussrede gleichentags aus, dass sich China in einer Transitionsphase befinde und das eigene Potential noch nicht vollständig entwickelt habe. „Die Schweiz führt mit China einen Dialog im gegenseitigen Respekt, bei dem auch heikle Themen vertrauensvoll angesprochen und diskutiert werden können", so die Bundesrätin weiter.

    Prof. Dr. Niklaus Blattner, Vizepräsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, betonte in seinem Referat am ersten Anlasstag, dass insgesamt rund 5'000 Schweizer Unternehmen Beteiligungen im Ausland hielten, dies seien rund 2% der gut 300'000 Unternehmen unseres Landes. Kleine und mittlere Unternehmen machten 95% aller Direktinvestitionen aus. Absolut gemessen seien die Beteiligungen der KMU jedoch bescheiden, geprägt werde die Entwicklung des Kapital- als auch Personalbestands im Ausland von den grossen Unternehmen.

    Dr. Hans F. Vögeli, CEO der Zürcher Kantonalbank, bereits zum fünften Mal Hauptsponsorin des Forums der Schweizer Aussenwirtschaft, fügte in seiner Grussbotschaft an, dass „die Zürcher Wirtschaft heute jeden zweiten Franken im Ausland verdient, Tendenz steigend" und dass „mittlerweile rund 300 Schweizer Firmen mit mehr als 55'000 Beschäftigten im ‚Reich der Mitte' vertreten sind."

    2005 kein Anerkennungspreis

    Angesichts der ungenügenden Anzahl qualifizierter Bewerbungen hat die Jury entschieden, in diesem Jahr auf die Verleihung des Anerkennungspreises des Business Network Switzerland zu verzichten. Für das kommende Jahr wird das Nominierungsverfahren angepasst.

    Weitere Hintergrundinformationen auf www.aussenwirtschaftsforum.ch > Presse > PressKit:

    - Aktuelle Handelszahlen Schweiz - China     - Aktuelle Studie der Zürcher Kantonalbank zu China     - Länderbericht China des Staatssekretariats für Wirtschaft seco     - Dokumentation Forum der Schweizer Aussenwirtschaft     - Veranstaltungshinweis Forum der Schweizer Aussenwirtschaft 05

ots Originaltext: Osec Business Network Switzerland
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Nicolle Ming
Kommunikationsverantwortliche Forum der Schweizer Aussenwirtschaft 05
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