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Strategie Stromnetze: Jetzt den passenden Rechtsrahmen schaffen

Aarau (ots) - _ Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) begrüsst das deutliche Ja des Nationalrates zur Strategie Stromnetze. Die Strategie schafft mehr Planungs- und Rechtssicherheit, damit auch in Zukunft das richtige Netz zur richtigen Zeit zur Verfügung steht.

_ Der VSE bedauert jedoch, dass sich der Nationalrat für eine Liberalisierung des Messwesens ausspricht - entgegen der Empfehlung der Branche. Eine Liberalisierung schafft zusätzliche Schnittstellen und Doppelspurigkeiten. Das Messwesen wird komplexer und tendenziell teurer, während bestehende Synergien verloren gehen.

_ Der VSE setzt sich für einen pragmatischen Um- und Ausbau des Stromnetzes und unbürokratische Verfahren ein. Der Nationalrat hat hier in zwei wichtigen Bereichen eine Chance verpasst: Das Plangenehmigungsverfahren stellt für viele lokale und regionale Netzprojekte eine bürokratische Hürde dar. Der Nationalrat hat echte Verfahrenserleichterungen für diese Projekte abgelehnt. Die Tatsache, dass erteilte Rechte zur Durchleitung von Strom nicht für den Transport von Daten gelten, erschwert die Bündelung von Infrastrukturen. Auch hier hat der Nationalrat nicht für eine effiziente Lösung Hand geboten.

«Eine sichere Stromversorgung setzt einen abgestimmten Rahmen für Produktion, Netze und Speicherung voraus», sagt Michael Frank, Direktor des VSE. «Besonders die Stromnetze stehen hier und heute vor grossen Herausforderungen. Veränderte Produktion, neue Verbrauchsmuster sowie der technische Fortschritt machen einen durchdachten Um- und Ausbau der Netze nötig.»

Die Strategie Stromnetze zielt in diese Richtung.

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