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VSE: Stromkosten für Haushalte steigen 2009 nur mässig

    Aarau (ots) - Eine repräsentative Erhebung des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen ergibt für Haushalte ohne Boiler ab 2009 Preisaufschläge von durchschnittlich ca. 8%. Haushalte mit beispielsweise Boiler oder Wärmepumpe müssen hingegen nächstes Jahr mit Kostenerhöhungen von im Schnitt 13% rechnen.

    Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) führt jedes Jahr Tarifumfragen bei den Schweizer Elektrizitätsunternehmen durch. Bei einer repräsentativen Stichprobe von Elektrizitätswerken, welche gut einen Drittel der gesamtschweizerischen Haushalte versorgen, hat der VSE für das Jahr 2009 folgendes festgestellt: Haushalte ohne Boiler erfahren einen durchschnittlichen Preisaufschlag von ca. 8%, während die Stromkosten für Haushalte mit Boiler im Schnitt ca. 13% steigen.

    Werden weitere Verbrauchsklassen berücksichtigt, zeigt sich, dass die Preiserhöhungen für alle Modelle ohne steuerbaren Verbrauch im Durchschnitt bei rund 8.2% liegen, während die Modelle mit steuerbaren Verbrauch (Boiler, Wärmepumpe, Elektrospeicherheizung) um 11.5-15.7% verteuert werden. Der Strompreis wird künftig auch durch fixe Aufschläge zur Förderung von neuen erneuerbaren Energien (Wind, Solar, Biomasse, Geothermie, Kleinwasserkraftanlagen) bzw. für die Systemdienstleistungen der Swissgrid erhöht. Diese betragen für jede verbrauchte Kilowattstunde zusammen 1.35 Rp. Ohne die fixen Zuschläge ergibt sich für Haushalte mit Boiler eine durchschnittliche Strompreiserhöhung von 4.2% (für Haushalte ohne Boiler von 0.8%).

    Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE)

    Der VSE ist der Branchendachverband der schweizerischen Elektrizitätsunternehmen. Er setzt sich für gute Rahmenbedingungen für die Elektrizitätswirtschaft und eine sichere Stromversorgung ein, informiert die Öffentlichkeit über Themen der Elektrizitätsbranche und bietet seinen 435 Mitgliedern zahlreiche Dienstleistungen an.

ots Originaltext: VSE / AES
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