Derendinger AG

Derendinger: Mit Vollgas in die Zukunft

Derendinger: Mit Vollgas in die Zukunft
Nach fast 14 Jahren an der Spitze der Derendinger AG übergibt Kurt Schnyder die Geschäftsleitung an Sandro Piffaretti, den Enkel des Firmengründers J. J. Derendinger.
Querverweis auf Bild: www.newsaktuell.ch/d/galerie.htx?type=obs Dietlikon/ZH (ots) - Nach fast 14 Jahren an der Spitze der Derendinger AG übergibt Kurt Schnyder die Geschäftsleitung an Sandro Piffaretti, den Enkel des Firmengründers J. J. Derendinger. Schnyder konzentriert sich auf die Leitung der Derendinger-Gruppe. 1930 wurde die Firma Derendinger von Jean-Jacques Derendinger gegründet. Am 1. Dezember 1988 trat Kurt Schnyder der Firma als Leiter Technischer Dienst bei, seit 1992 leitet er das operative Geschäft, und im August 1996 übernahm er - zusammen mit Heinz Künzler - die Firmenleitung. Seit 1996 konnte ein Umsatzzuwachs von über 50% erzielt werden. Wenn man Schnyder heute auf die wesentlichsten Ziele seiner Aera anspricht, zählt er drei Hauptpunkte auf. Erstens wollte er das Sortiment vermehrt auf die Bedürfnisse der Kunden anpassen (siehe Box). Zweitens wollte er mit Hilfe einer neuen IT-Lösung die Abläufe verbessern. Und drittens wollte er die Expansion ins Ausland voranbringen. Alle Ziele wurden erreicht. Wie sich herausstellte, war die IT-Lösung sogar eine echte Pionierleistung: Der anhaltende Erfolg mit der 1996 eröffneten Filiale "D-net" im Cyberspace ist der Beweis, dass das Internet eine solide Basis für erfolgreiche Geschäfte ist und brachte Derendinger sehr viel anerkennende Publizität ein. D-net als Pioniertat "D-net" ist eigentlich eine virtuelle, permanent geöffnete Derendinger-Filiale; ein elektronischer Teilekatalog mit Bestellmöglichkeit, auf den die Kunden an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zugreifen können. Mit "D-net" werden heute bereits fast 20% des PKW Ersatzteilumsatzes erzielt. Derendinger im Laufe der Zeit - Bis 1996: Derendinger verkauft Bremsen, Kupplungen, Serviceteile und Werkstattarbeiten. - November 1996: Auspuffe werden ins Sortiment aufgenommen, was sich nach kurzer Zeit als sehr erfolgreich erweist. Das legendäre "D-net" wird eingeführt. - Seit 1998: Beleuchtungsteile, Spiegel und Glas kommen ins Sortiment. Das Angebot wird um Karosserieteile erweitert. Heute bietet Derendinger das umfangreichste Sortiment für Karosserie im freien Ersatzteilmarkt. - 2000: Einführung eines umfassenden Stahlfelgen-Sortimentes mit über 400 verschiedenen Radtypen. - 2001: Investitionsgüter werden eingeführt. Damit ist bei Derendinger von der Garageneinrichtung bis zum Ersatzteil quasi alles erhältlich. Weitere Informationen: www.derendinger.ch Derendinger hatte schon immer eine eigene und spezielle Firmenkultur. Man glaubt in diesem Unternehmen insbesondere an menschliche Werte. Schnyder bezog diese Werte bei allen seinen unternehmerischen Entscheiden stets mit ein. "Unsere Firmenkultur basiert auf Vertrauen. Unsere Kunden stehen bei uns im Mittelpunkt, sie sollen Tag für Tag spüren, dass wir für sie im Geschäftsalltag weit mehr sind als ein Lieferant, nämlich ein kompetenter und in jeder Hinsicht verlässlicher Partner. Was wir gut finden, ist nicht prioritär. Wichtig ist, was der Kunde gut findet", betont Schnyder. Ausbau im Ausland - Ausbau in der Führung Mit einer erfolgversprechenden Beteiligungs- und Akquisitionsstrategie ist Derendinger seit kurzer Zeit daran, sich auch im Ausland eine starke Position im Ersatzteilhandel aufzubauen und zu sichern. In Spanien und Österreich konnten bereits namhafte Firmen übernommen werden. Die Expansion ins Ausland ist für Derendinger ein wichtiger und sinnvoller Schritt, weil das Potenzial in anderen Ländern sehr gross ist und der Firma damit ein bedeutendes Wachstum bringen kann. Damit kommen wir auch zum eigentlichen Grund für den Führungswechsel und die damit verbundene neue Organisationsstruktur bei der Derendinger AG: Dieser laufende Expansionsprozess erfordert sehr viel Know-how, Energie und Zeit. Die Tochtergesellschaften befinden sich in verschiedenen Entwicklungsstadien und müssen auf ein marktgerechtes Produkte- und Dienstleistungsangebot ausgerichtet werden. Es müssen für die gesamte Derendinger-Gruppe Synergien erkannt, entwickelt und genutzt werden. Der Einkauf muss internationalisiert werden, was allen Gesellschaften - auch denen in der Schweiz - zugute kommt. Der Führungsaufwand für all diese komplexen Aufgaben ist enorm. Damit die weitere Entwicklung auf einer in jeder Hinsicht soliden und professionellen Basis steht, kann die operative Leitung des gesamten Unternehmens mit allen Tochtergesellschaften nicht mehr von einer einzigen Person übernommen werden. Deshalb haben der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung beschlossen, den 33-jährigen Sandro Piffaretti zum neuen Geschäftsführer der Derendinger AG zu machen. Kurt Schnyder leitet weiterhin die Geschicke der Derendinger-Gruppe mit ihren Töchtern. Piffaretti neuer Geschäftsführer Auch wenn Sandro Piffaretti der Enkel des Firmengründers J. J. Derendiger ist und seit seiner Kindheit eine grosse Faszination für die Autobranche hat: Sein unternehmerisches Rüstzeug hat er sich ausserhalb der Firma geholt. Nach seinem Wirtschaftsstudium arbeitete er in einer renommierten Revisionsfirma als Buchprüfer und Berater diverser Schweizer Konzerne. In einem weltweit tätigen Medizinaltechnik-Unternehmen war er Assistent des geschäftsführenden Inhabers. Seine grosse Affinität zur Automobilbranche konnte er schliesslich während eines Amerika-Aufenthaltes in der Autometropole Detroit bei einem bedeutenden Maschinenhersteller für die Automobilindustrie ausleben. Und seinen MBA (Master of Business Administration) machte er im englischen Cranfield. Im Jahr 2000 stieg Piffaretti ins Business-Development bei der Derendinger AG ein und war bei den Akquisitionen von Testag (CH) und Autopart (A) an vorderster Front massgeblich beteiligt. Per 1. Juli 2002 hat Piffaretti nun die Geschäftsführung der Derendinger AG übernommen. "Es ist eine grosse und faszinierende Herausforderung für mich, ein Unternehmen mit 650 Mitarbeitenden, 28 Filialen und ca. 150'000 verschiedenen Artikeln für weit über 20'000 Kunden zu leiten. Grundsätzlich will ich die Firma im gleichen Stil wie bisher weiterführen. Natürlich werde ich da und dort etwas anders machen als mein Vorgänger. Doch eines bleibt sich garantiert gleich: Alle Kunden dürfen auch weiterhin darauf zählen, dass wir für sie jederzeit ein echter Partner und damit die beste Adresse im Ersatzteilhandel sind", sagt Piffaretti. Auf die Frage, ob er die bisherigen Werte wie Respekt und Wertschätzung auch seinen Mitarbeitenden gegenüber weiterhin so hoch einstuft, antwortet er ohne zu zögern: "Es gibt keinen Grund, diese bewährten Werte in Frage zu stellen." Und weiter: "Denn wenn es den Kunden und den Mitarbeitenden gut geht, geht es auch Derendinger gut." Mit Derendinger 1x täglich um die ganze Welt Ein besonderer Trumpf von Derendinger ist die ausgeklügelte Logistik: 28 Filialen, 7 angegliederte Regionallager und 210 Lieferfahrzeuge sorgen dafür, dass 96% aller Bestellungen innerhalb von nur zwei Stunden beim Kunden sind. Und zwar irgendwo in der Schweiz. Eindrücklich: Wenn man die zurückgelegten Kilometer der Derendinger-Flotte zusammenrechnet, fährt sie täglich einmal rund um die Welt! ots Originaltext: Derendinger AG obs Originalbild: www.newsaktuell.ch/d/galerie.htx?type=obs Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: Derendinger AG Industriestrasse 8 CH-8305 Dietlikon Tel. +41/1/805'21'11 Fax +41/1/805'23'23 mailto: info@derendinger.ch Internet: http://www.derendinger.ch Herrn Robert Mazenauer Marketingleitung Derendinger AG Tel. +41/1/805'24'08

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