EPFL - Ecole Polytechnique Fédérale

EPFL: Geistes- und Sozialwissenschaften für sämtliche künftige EPFL-Absolventen

      Lausanne (ots) - Dank der trilateralen Zusammenarbeit zwischen den
Universitäten Lausanne und Genf und der EPF-Lausanne wird das
Studium sämtlicher neuer EPFL-StudentInnen um ein umfangreiches
Lehrprogramm auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften
bereichert, das 10% ihres Lehrgangs ausmacht. Dieses Programm soll
die Studierenden dabei unterstützen, ihr Kritikvermögen und einen
Geist der Öffnung zu entwickeln.

    Ab Semesterbeginn am kommenden 21. Oktober können die Studenten der Ecole polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) frei unter mehr als 20 Fächern wählen, die auf umfassende Disziplinen verteilt sind: Geschichte, komparative Zivilisation, Ästhetik, Philosophie, Soziologie und Psychologie, Recht und Volkswirtschaftslehre. Während des ersten Jahres schreiben sich die StudentInnen für vier Fächer ein. Dies vermittelt ihnen eine einzigartige Gelegenheit zur Erforschung unbekannter Bereiche und zur Ausweitung ihres Horizonts. Darnach wählen sie eines ihrer Fächer zum Zweck der Vertiefung. Das Programm umfasst nicht nur Vorlesungen, sondern auch Projektarbeiten, die bewertet werden, was den Studierenden ermöglicht, sich in die spezifischen Methoden der Geistes- und Sozialwissenschaften einzuarbeiten. Es soll die Entwicklung des kritischen und offenen Geistes fördern, der für die Tätigkeit in Gesellschaft und Beruf unabdingbar ist.

    Dieses Programm wird von 50 mehrheitlich an den Universitäten von Lausanne und Genf tätigen Professoren und Spezialisten bestritten, die ihre Kompetenzbereiche durch den Bedürfnissen künftiger EPFL-Absolventen angepassten Vorlesungen, Workshops und Seminare vermitteln. Die Umsetzung dieses ehrgeizigen Projekts erforderte auch die Zusammenarbeit mit der Ecole des Beaux-Arts in Genf und der Ecole Cantonale d'art von Lausanne.

    Dieser Unterricht in Geistes- und Sozialwissenschaften, der diesen Herbst für rund 1400 Studierende eingeführt wird, ist eine neue Phase für das trilaterale Zusammenarbeits- und Innovationsprogramm "Wissenschaften, Leben, Gesellschaft" (SVS). Dieses Programm wurde in einem Geist der Synergie und Entwicklung lanciert und stärkt die daran beteiligten Institutionen durch die Entwicklung von Kompetenzzentren internationaler Tragweite sowie durch den Austausch bedeutsamer Dienstleistungen im Bereich der Bildung. Als Pionierprojekt demonstriert das Programm auf pragmatische Art und Weise den Nutzen der universitären Zusammenarbeit auf nationaler Ebene.

    Kontakte:

Universität Lausanne : Jean Kaempfer, Wissenschaftlicher Programmleiter, 021692 29 49

EPFL : Jean-Jacques Paltenghi, SVS-Programmleiter für die EPFL, 021693 35 76

Universität Genf : Antoine Bailly, Delegierter am Kompetenzzentrum der Geisteswissenschaften des SVS-Programms für die Universität Genf, 022 705 83 40



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