Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB

Neue breite Frauenallianz für Lohngleichheit/ Das Lohntabu brechen!

Bern (ots) - Auf den 7. März - den Equal Pay Day - und den 8. März - den Internationalen Tag der Frau - hin hat sich in der Schweiz eine neue Frauenallianz gebildet. Dieses neue Bündnis von Frauen aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften ist sich einig: Jetzt muss es endlich vorwärts gehen mit der Lohngleichheit. Denn noch immer und in klarer Verletzung der bestehenden gesetzlichen Vorschriften verdienen Frauen für die gleiche Arbeit durchschnittlich 18.4 % weniger. Vertreten in dieser Allianz sind die Business and Professional Women (BPW), die SGB-Frauenkommission, die BDP, die CVP-Frauen die FDP.Die Liberalen Frauen und die SP-Frauen. Die Handlungsansätze der verschiedenen im neuen Bündnis vertretenen Organisationen mögen im Einzelnen voneinander abweichen. Alle sind sie sich jedoch einig, dass das Lohntabu gebrochen werden und über die Löhne geredet werden muss. Gemeinsam fordern sie die Unternehmen auf, dem freiwilligen Lohngleichheitsdialog beizutreten und ihre Löhne überprüfen zu lassen. Dieser 2009 ins Leben gerufene Dialog funktioniert jedoch nur mangelhaft, denn es sind ihm bisher nur 20 Unternehmen beigetreten. Das Beispiel der SBB als eines Grossunternehmens, die an der heutigen Pressekonferenz der Allianz vertreten waren, zeigt, dass bei gutem Willen in der Chefetage der Lohngleichheitsdialog in der Praxis durchaus funktioniert.

Kontakt:

- Nationalrätin Ursula Haller, BDP, Business and Professional Women
BPW, Tel. 079 330 72 60
- Nationalrätin Christa Markwalder, FDP.Die Liberalen Frauen, Tel.
079 222 52 80
- Nationalrätin Barbara Schmid-Federer, CVP Frauen, Tel. 079 629 54
49
- Nationalrätin Franziska Teuscher, CO-Präsidentin
SGB-Frauenkommission, Tel. 079 608 91 03
- Nationalrätin Marina Carobbio, SP Frauen, Tel. 079 214 61 78
- SBB: Press@sbb.ch; Tel. 051 220 41 11



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