Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB

Einkommens- und Vermögensverteilung in der Schweiz / Schere öffnet sich weiter - Lohndruck auf tiefe und mittlere Einkommen

Bern (ots) - Sehr geehrte Medienschaffende

Der SGB schliesst eine Datenlücke. In einem Grundlagenbericht hat er aufgearbeitet, wie sich die Einkommens- und Vermögensverteilung in der Schweiz in den letzten 15 Jahren entwickelt hat.

Die Resultate zeigen eindrücklich: Die tiefen und mittleren Löhne stehen unter Druck, während die hohen und vor allem allerhöchsten Löhne und Vermögen ein immer grösseres Stück vom Kuchen erhalten. Es bildet sich in der Schweiz eine kleine, aber wachsende Elite von Spitzenverdienern, deren Einkommen astronomische Höhen erreicht und alle anderen abhängt. Die tiefsten Einkommen haben zwar dank der Niedriglohnkampagne der Gewerkschaften ("Kein Lohn unter 3000 Franken") etwas aufgeholt, doch die Zahl der Working Poor ist nach wie vor sehr hoch. Die Löhne des Mittelstands stagnieren praktisch.

Dazu kommt die Steuer- und Sozialpolitik, die vor allem die obersten Vermögen und Einkommen entlastet. Gleichzeitig steigen Krankenkassenprämien, indirekte Steuern und Abgaben, was die unteren und mittleren Einkommen am stärksten trifft.

Die detaillierten Ergebnisse unseres Verteilungsberichts stellen wir Ihnen gerne an einer Medienkonferenz vor und zwar am

Dienstag den 26. April 2011 um 10 Uhr im Hotel Bern (Unionssaal 2), Zeughausgasse 9, Bern

Es nehmen teil:

Paul Rechsteiner, Präsident SGB Daniel Lampart, Chefökonom und Sekretariatsleiter SGB Giorgio Tuti, Vizepräsident SGB und Präsident SEV

Wir freuen uns, Sie empfangen zu dürfen und stehen bei Fragen gerne zur Verfügung.

Kontakt:

Peter Lauener, Leiter Kommunikation SGB, 079 650 12 34



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