Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB

"Hire and Fire" beim Bund erfolgreich gestoppt

    Bern (ots) - Der Verzicht des Bundesrats auf die Revision des Bundespersonalgesetzes (BPG) ist ein Erfolg der Personalverbände. Die Politik von "Hire and Fire" beim Bund ist damit vom Tisch. Die   Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB) der Gewerkschaften PVB, VPOD, garaNto und PVfedpol ist immer konsequent dagegen angetreten und hat mit Kartenaktionen und Kundgebungen den konkreten Widerstand des Personals selber demonstriert. Schliesslich hat der Bericht der nationalrätlichen GPK die gut begründete Position der VGB bestätigt: Die Gesetzesrevision ist unnötig und personalpolitisch verfehlt. Es ist erfreulich, dass der Bundesrat dies nun auch eingesehen hat. Für die VGB ist klar: Die Revision bleibt auch über den  absehbaren Rücktritt von Bundesrat Merz hinaus unnötig. Es braucht vorweg den Erkenntnissen des GPK-Berichts entsprechend eine die Bundesangestellten motivierende und für die Effizienz der Verwaltung nachhaltig wirkende Personalstrategie des Bundes. Sie muss zusammen mit den Gewerkschaften des Bundespersonals sozialpartnerschaftlich erarbeitet werden. Nur so kann der Bund das personalpolitische Malaise der letzten Jahre überwinden.

Kontakt:
Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB)
Hans Müller, PVB und Präsident VGB, Tel. 079 406 93 38
André Eicher, garaNto, Tel. 079 380 52 53
Christof Jakob, VPOD, Tel. 077 447 29 03



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