Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB

2,2% mehr Lohn beim Bund sind ein richtiger Schritt, aber zu klein

    Bern (ots) - Die Lohnrunde der Bundespersonalverbände mit Bundesrat Hans Rudolf Merz hat mit 2,2% zu einem immerhin teilweise guten Ergebnis geführt. Die Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB) stellt fest, dass der sorgfältig argumentierende gewerkschaftliche Druck positiv gewirkt hat und der Bundesrat nicht nur dem Kader eine Reallohnerhöhung gewährt, sondern allen. 2009 wird nicht nur die Teuerung von 1,1% ausgeglichen, sondern allen zusätzlich 1,1% mehr Reallohn gewährt. Somit erhöht sich der Lohn per anfangs Jahr um insgesamt 2,2%.

    Damit ist zwar der Nachholbedarf von über 10% des Bundespersonals gegenüber der Privatwirtschaft, deren Lohnerhöhungen in der Regel über 3% liegen, noch nicht ausgeglichen, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung getan. Wichtig ist, dass auch der Bund seinen Angestellten die Kaufkraft verbessert und damit etwas tut, dass die Binnenwirtschaft trotz der Finanzkrise weiterhin gut läuft.

    Trotz wiederholter Forderung der Gewerkschaften erhalten leider die Bundesrentnerinnen und -rentner erneut keinen Teuerungsausgleich. Immerhin hat Bundesrat Merz die Forderung "als gesetzt" anerkannt. Wir werden ihn daran erinnern.

Kontakt:
Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB)
Hans Müller, PVB und Präsident VGB, Tel. 079 406 93 38
André Eicher, garaNto, Tel. 079 380 52 53
Christof Jakob, VPOD, Tel. 077 447 29 03



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