Alle Storys
Folgen
Keine Story von Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB mehr verpassen.

Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB

SGB-Vorstand zur Kündigung Landesmantelvertrag Baugewerbe - Kurzsichtiges Spiel mit dem Feuer

Bern (ots)

Der gestern am 30. Mai in Bern versammelte
SGB-Vorstand hat mit Besorgnis Kenntnis genommen vom 
unverantwortlichen und schwerwiegenden Entscheid des 
Baumeisterverbandes (SBV), den Landesmantelvertrag im Baugewerbe zu 
kündigen.
Der SGB-Vorstand fordert den SBV auf, diese Kündigung zurück zu 
nehmen. Es kann grundsätzlich nicht angehen, die Sozialpartnerschaft 
wie einen lästigen Beutel hinzuschmeissen, wenn man in Verhandlungen 
mit seinen Maximalforderungen nicht durchkommt. Die Kündigung im 
gegenwärtigen Zeitpunkt, wo allein ein allgemein verbindlicher GAV 
die Voraussetzung schafft, Dumping im Rahmen der 
Personenfreizügigkeit effizient eindämmen zu können, ist ein 
grobfahrlässiges Spiel mit dem Feuer. Indem die Arbeitgeber den 
Segen zur Verwilderung der Baubranche geben, nehmen sie weder eine 
europapolitische noch eine soziale Verantwortung wahr. Weil dem 
Landesmantelvertrag zudem Leitwirkung zukommt, droht mittelfristig 
ein Flächenbrand.
Der Vorstand des SGB fordert die Baumeister auf, anstelle von 
Ideologie oder kurzfristigen und kurzsichtigen Profitaussichten 
wieder auf Vernunft zu setzen. Sollte der SBV nicht auf eine solche 
Haltung einschwenken, dann werden die dem SGB angeschlossenen 
Verbände die direkt betroffenen Gewerkschaften in ihrem Kampf wider 
die Verwilderung der Arbeitsbedingungen wirkungsvoll unterstützen.
Auskünfte: Ewald Ackermann 031. 377 01 09

Weitere Storys: Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB
Weitere Storys: Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB
  • 21.05.2007 – 14:34

    277. SGB-Delegiertenversammlung (DV) - Temporärarbeit beschränken

    Bern (ots) - Im Zentrum der 277. DV des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes vom 21.5.2007, abgehalten in Bern, standen die Themen Temporärarbeit und Gesundheitsversorgung. Nach vifen Debatten verabschiedeten die Delegierten zu beiden Themen je einstimmig eine Resolution. Die in den letzten Jahren stark gewachsene Temporärarbeit soll auf die Überbrückung von ...

  • 18.04.2007 – 08:54

    Mit Credit Suisse in die Altersarmut: Reiche Bank will AHV-Renten kürzen

    Bern (ots) - Die Credit Suisse hat Reformvorschläge veröffentlicht, die unser AHV- System total in Frage stellen: - Statt wie bisher stabile und sichere Renten würde die AHV in Zukunft schwankende und unsichere „Renten nach Kassenlage“ zahlen. Ausgerechnet bei schlechter Wirtschaftslage würden die Renten gesenkt. - Die Neurenten sollen zudem von ...