Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB

IV-Zahlen zeigen: Mehr Wiedereingliederung und nicht Streichen laufender Leistungen ist verlangt

      Bern (ots) - Der heute vom Bundesamt für Sozialversicherungen
vorgestellte Fakt, dass 2006 die Zahl der Neurenten gegenüber 2003
um 30 % gesenkt werden konnte, zeigt in aller Eindrücklichkeit: Der
in der 5. IV- Revision enthaltene Angriff auf die laufenden
Leistungen ist unbegründet.

    Hingegen ist mehr Wiedereingliederung unabdingbar – es genügt nicht, dass eine strenger gewordene IV mehr Gesuche um Neurenten ablehnt ohne zu wissen, ob die Betroffenen in der Fürsorge oder im Elend landen. Gerade hinsichtlich der Wiedereingliederung kann die 5. IV- Revision keine Garantien abgeben. Denn wenn es für die Menschen mit negativem Rentenentscheid Stellen geben muss, dann stehen hierbei primär die Arbeitgeber in der Verantwortung. Eine solche Pflicht aber fehlt in der 5. IV-Revision. Auch wegen dieser Unausgewogenheit bekämpft der SGB diese Revision.

    Unabhängig des Rückgangs der Neurenten und auch unabhängig der 5. IV- Revision braucht es jedoch rasch und dringlich mehr Einnahmen und damit eine eigenständige Finanzierungsvorlage für die IV.

Auskünfte: Rolf Zimmermann 031. 377 01 21 Colette Nova 079.428 05 90 Ewald Ackermann,031. 377 01 09



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