Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB

Botschaft zur AHV-Initiative Bundesrat verweigert sich den realen Problemen

      Bern (ots) - Die Haltung des Bundesrates gegenĂĽber der
Volksinitiative „für ein flexibles AHV-Alter“ ist geprägt durch
Realitätsverweigerung. Er will die Probleme, mit denen die älteren
Arbeitnehmenden heute am Arbeitsplatz und auf dem Arbeitsmarkt
leider konfrontiert sind, offenbar gar nicht zur Kenntnis nehmen.
Die von ihm im Rahmen der 11. AHV-Revision vorgeschlagene
„Vorruhestandsleistung“ ist nur „Pflästerlipolitik“ und löst die
Probleme der älteren Arbeitnehmenden nicht. Trotz dem Schönreden von
Bundesrat, Arbeitgeberverband und Avenir Suisse sind die älteren
Arbeitnehmenden in der Arbeitswelt nach wie vor nicht willkommen,
vor allem dann nicht, wenn sie gesundheitliche Probleme haben.

    Der bundesrätliche Verweis auf die ĂĽbernächste AHV-Revision ist ein Hohn. Sowohl Bundesrat wie Parlament versprechen seit ĂĽber 10 Jahren ein soziales flexibles AHV-Alter. Dieses Versprechen darf keineswegs auf den St. Nimmerleinstag verschoben werden. Noch unglaubwĂĽrdiger ist dieser Verweis, wenn man weiss, dass Bundesrat Couchepin mit dieser Revision das Rentenalter auf 67 Jahre erhöhen will.

    Die SGB-Initiative „fĂĽr ein flexibles AHV-Alter“ schlägt eine einfache, unbĂĽrokratische, kostengĂĽnstige und effiziente Lösung fĂĽr die speziellen Probleme der älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor. Und vor allem auch eine soziale: indem sie den AltersrĂĽcktritt ab 62 auch all jenen Arbeitnehmern ermöglicht, die ihn dringend brauchen.

SCHWEIZERISCHER GEWERKSCHAFTSBUND Auskunft: Colette Nova, tel. 031/377 01 24 oder 079/428 05 90



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