Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB

Eskalation bei Swissmetal Konzernspitze auf fatalem Kurs – Jetzt muss sich Bundesrat Deiss einschalten

      Bern (ots) - Der Schweizerische Gewerkschaftsbund verurteilt die
heute von Swissmetal via Medienmitteilung angekündigte
Massenentlassung für 120 Beschäftigte des Werks in Reconvilier als
in höchstem Mass unverantwortlich und arrogant. Mit ihrer
systematischen Methode der Eskalation zerstört die Konzernspitze
nicht nur ein in hohem Grade zukunfts- und konkurrenzfähiges sowie
innovatives Werk. Sie wird zum Totengräber einer ganzen Region.

    Der SGB unterstützt die streikende Belegschaft und die sie vertretende Gewerkschaft Unia und beider auf abgesicherte Verhandlungen setzendes Vorgehen vorbehaltlos.

    Der SGB fordert die Swissmetal dazu auf, endlich korrekt zu handeln, in echte Verhandlungen zur Erhaltung des Werks in Reconvilier einzuwilligen und so ihren autokratischen Kurs aufzugeben.

    Der SGB fordert Volkswirtschaftsminister Deiss dringend auf, in diesem für eine ganze Region äusserst bedeutsamen Konflikt sofort seine guten Dienste zwecks Verhandlung anzubieten. Es kann doch nicht sein, dass der Bund auf der einen Seite für die Ansiedlung eines neuen Betriebes bedeutende Ressourcen einsetzt, auf der anderen Seite aber - wenn ein technologisches Spitzenunternehmen mit fatalen Folgen für eine ganze Region seine Tore schliessen will – sich dieselbe Wirtschaftspolitik in Schweigen übt.

Auskünfte: Ewald Ackermann, Tel.: 031/377 01 09



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