Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB

(SGB) Postinitiative: Warnung vor weiterem Abbau beim Service Public

      Bern (ots) - Das denkbar knappste Nein zur
Initiative „Postdienste für alle“ ist eine Warnung des Volks. Mit
einer Abbauvorlage zum Service public h├Ątten Bundesrat und
Parlament keine Chance. Der Abstimmungskampf und das Resultat
zeigen, dass die Initiative bei der Bev├Âlkerung auf grosse
Sympathie gestossen ist. F├╝r den SGB ist klar, dass das Volk
fl├Ąchendeckende Postdienste will. Bundesrat und Parlament m├╝ssen
die in den letzten Wochen gemachten Zusicherungen und Versprechen
halten: Die Post hat den gesetzlichen Auftrag f├╝r die gesamte
Bev├Âlkerung zu garantieren. Stadt- und Randregionen und die
Wirtschaft sind auf fl├Ąchendeckend effizient erbrachte
Dienstleistungen angewiesen.

    Der Volksentscheid ist sicher auch kein Freipass f├╝r eine beschleunigte Liberalisierung und Dienstleistungsabbau bei der Postversorgung. Auch hier gilt, dass die versprochene gr├╝ndliche Auswertung der Folgen der bisher zugelassenen Monopolaufhebungen vor weiteren Liberalisierungsschritten weiterhin n├Âtig ist. Der Poststellenabbau muss sofort gestoppt werden Die Post geh├Ârt allen, sie soll auch allen dienen. Das ist die Botschaft des heutigen Abstimmungstags. Sie gilt f├╝r alle ├Âffentlichen Infrastrukturen. Die in der Herbstsession im Bundeshaus traktandierte Liberalisierung der sog. Letzten Meile ist nun definitiv nicht mehr haltbar.

SCHWEIZERISCHER GEWERKSCHAFTSBUND

Auskunft: Rolf Zimmermann, Tel. 079- 756 89 50 Jean-Claude Rennwald, Tel. 032 435 50 30 ou 079 318 56 12



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