Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB

(SGB) Mutterschaft: Fortschritt für erwerbstätige Frauen - Erfolg für die Gewerkschaften

      Bern (ots) - Der SGB ist erfreut, dass mit der Abfuhr des
SVP-Referendums nach dem klaren Nein zum AHV-Abbau am 16. Mai auch
wieder ein Fortschritt beim Ausbau der Sozialen Sicherheit errungen
werden konnte. Der jahrzehntelange engagierte Kampf der
Gewerkschaften trägt nun Früchte. Damit wird der veränderten
Realität Rechnung getragen, dass heute Zwei Drittel aller
erwerbstätigen Frauen auch nach der Geburt weiterhin berufstätig
bleiben. Endlich haben alle erwerbstätigen Mütter einen minimalen
Erwerbsersatz bei einer Niederkunft.

    Dank Gesamtarbeitsverträgen sind auch künftig weitergehende Lösungen in den Branchen möglich. Da die Arbeitgeber mit dem angenommenen Gesetz mit über 100 Millionen Franken deutlich entlastet werden, besteht Spielraum für weitere Verbesserungen zugunsten der Arbeitnehmerinnen. So braucht es für die tatsächliche Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Gleichstellung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt die Lohngleichheit durch bessere Frauenlöhne, aber auch deutlich höhere Kinderzulagen, familienfreundliche Arbeitszeiten und Infrastrukturen für die Kinderbetreuung. Der SGB fordert, dass die Arbeitgeber die frei werdenden Mittel gezielt dafür verwenden.

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Auskunft: Natalie Imboden, Tel. 079-706 62 84 Jean-Claude Rennwald, Tel. 032-435 50 30 ou 079-318 56 12 (französisch)



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