Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB

(SGB) Trotz Nein, die IV braucht mehr Geld

      Bern (ots) - Angesichts der guten und stabilen AHV-Finanzlage
ist das Nein zum AHV-Mehrwersteuer-Anteil verständlich. Damit fehlt
nun aber der Invalidenversicherung dringend nötiges Geld. Von
Befürwortern und Gegner der Vorlage ist während der
Abstimmungskampagne versichert worden, bei einer Ablehnung werde so
schnell wie möglich eine neue Lösung für die defizitäre
Invalidenversicherung vorgelegt. Unter diesem Aspekt ist der
negative Entscheid von heute verstehbar. Er ist auf keinen Fall als
Nein zur notwendigen Finanzierung der Sozialversicherungen zu
verstehen.

    Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert Sozialminister Pascal Couchepin auf, unverzüglich eine Finanzierungsvorlage für die Invalidenversicherung vorzulegen. Nach dem heutigen Nein zu mehr Mehrwertsteuern, die in weiten Kreisen als unsozial gelten, schlägt der SGB vor, für die Invalidenversicherung ein zusätzliches Lohnprozent zu erheben. Für ein solches ist keine Verfassungsänderung nötig.

SCHWEIZERISCHER GEWERKSCHAFTSBUND

    Auskunft:

Colette Nova, Tel. 079 428 05 90 Paul Rechsteiner, Tel. 079 756 89 50 (ab 15 Uhr) Rolf Zimmermann, Tel 079 756 89 50 André Daguet, Tel. 079 215 82 81 Vasco Pedrina, Tel. 079 772 37 47 (italienisch) Pietro Cavadini, Tel. 079 353 01 56



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