Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesr

Bundeskunsthalle eröffnet Ausstellung "Abenteuer Orient
Max von Oppenheim und seine Entdeckung des Tell Halaf"
Medienkonferenz am 29. April 2014, 11 Uhr

Bundeskunsthalle eröffnet Ausstellung "Abenteuer Orient / Max von Oppenheim und seine Entdeckung des Tell Halaf" / Medienkonferenz am 29. April 2014, 11 Uhr
Bundeskunsthalle eröffnet Ausstellung "Abenteuer Orient / Max von Oppenheim und seine Entdeckung des Tell Halaf". Composing aus zwei historischen Fotos, © Max Freiherr von Oppenheim-Stiftung im Hausarchiv des Bankhauses Sal. Oppenheim, Köln, und einem Foto von G. Mirsch © Tell Halaf-Grabungsprojekt des Vorderasiatischen Museums, VAM, SMB - ...

Bonn (ots) -

   - Gesamtschau mit mehr als 500 Exponaten: eine Auswahl von 
     Oppenheims Orientalika-Sammlung wird in Bonn zum ersten Mal 
     gemeinsam mit seiner archäologischen Entdeckung des aramäischen 
     Fürstensitzes präsentiert. 
   - Erstmals wird die Eingangsfassade des West-Palastes vom Tell 
     Halaf mit den originalen, mehrere Tonnen schweren Bildwerken in 
     einer Ausstellung nachgestellt, ergänzt durch eine virtuelle 
     Filmrekonstruktion des gesamten Siedlungshügels. 
   - Leitfaden der Ausstellung ist Max von Oppenheims Biografie und 
     seine lebenslange Liebe zum Orient. 

1899 entdeckte der Kölner Bankierssohn, Diplomat und Forschungsreisende Max Freiherr von Oppenheim auf dem Tell Halaf im heutigen Syrien einen aramäischen Fürstensitz aus dem frühen 1. Jahrtausend v. Chr. - eine archäologische Sensation ersten Ranges. Oppenheim hatte auf dem Tell Halaf die Überreste der biblischen Stadt Guzana gefunden. Der West-Palast war mit monumentalen Steinskulpturen und fein gearbeiteten Steinreliefs ausgestattet, in einer Gruftanlage fanden sich zudem überlebensgroße Grabfiguren wie die "thronende Göttin" und wertvollen Grabbeigaben.

Der zentrale Bereich der Ausstellung präsentiert diese archäologischen Funde aus aramäischer Zeit: Bis zu drei Meter hohe, steinerne Bildwerke, Reliefs und Grabbeigaben belegen den Reichtum des Palastes vom Tell Halaf und anderer aramäischer Fürstensitze. In der Ausstellung wird erstmals die fünf Meter hohe Eingangsfassade des West-Palastes mit den originalen Bildwerken nachgestellt, ergänzt durch eine neue virtuelle Filmrekonstruktion des gesamten Siedlungshügels.

Die Funde, die in einer Berliner Bombennacht des Jahres 1943 zerstört und rund 60 Jahre später detailliert restauriert werden konnten, erzählen nicht nur von einer 3000 Jahre alten Kultur, sondern sind auch zu einem Zeugnis deutscher Zeitgeschichte geworden.

Zur Medienkonferenz der Ausstellung am Dienstag, 29. April 2014, 11 Uhr, laden wir Sie herzlich ein. Die Ausstellung öffnet um 10 Uhr. Ausstellungslaufzeit 30. April - 10. August 2014

Bitte akkreditieren Sie sich per E-Mail: presse@bundeskunsthalle.de oder telefonisch unter 0228 9171 204.

Kontakt:

Sven Bergmann
Leiter Unternehmenskommunikation
Pressesprecher
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