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comparis.ch zur heutigen Berichterstattung in den Medien - BAG seit Jahren über Offert-Steuerung informiert

Zürich (ots) - In der heutigen Berichterstattung der Medien wird comparis.ch für die Steuerung der Offertbestellung mittels Franchise kritisiert. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat in der Folge sogar eine Untersuchung angekündigt. Tatsache ist aber: Diese Steuerung gibt es bereits seit vielen Jahren und comparis.ch hat das BAG bereits vor Jahren über diese Steuerung informiert.

Die heutige Ausgabe des Blicks kritisiert die Steuerung der Offertbestellung auf comparis.ch. Konkret geht es darum, dass für bestimmte tiefe Franchisenstufen bei gewissen Krankenkassen keine Offerten bestellt werden können, bei höheren Franchisen dies aber möglich ist. Gemäss der Berichterstattung in den Medien plant das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nun, den Sachverhalt zu untersuchen. Zu dieser Kritik und der Reaktion des BAG gilt es festzuhalten, dass comparis.ch die Steuerung der Offertbestellung bereits vor mehreren Jahren mit dem BAG diskutiert hat. Dies im Zusammenhang mit der Offert-Steuerung auf den Websites der Krankenkassen. Die Antwort des BAG gegenüber Comparis-Geschäftsführer Richard Eisler: Es gäbe nur eine Aufnahme-, aber keine Offertpflicht in der Grundversicherung. comparis.ch kann daher die Krankenkassen nicht zum Ausstellen einer Offerte zwingen. «Umso überraschender ist es, dass das BAG nach all den Jahren jetzt eine Untersuchung durchführen will», sagt Eisler. Auch macht es keinen Sinn Offertanfragen an Krankenkassen zu leiten, die dort nicht bearbeitet werden. Das ist nicht im Interesse der Nutzer.

comparis.ch selbst hat ein ureigenes Interesse daran, dass möglichst alle Versicherten alle Offertoptionen haben. Durch entsprechende Preisgestaltung werden Einschränkungen bei der Offertbestellung möglichst unattraktiv gemacht.

Zudem muss festgehalten werden, dass die Einschränkungen auf den eigentlichen Prämienvergleich keinen Einfluss haben: Beim Prämienvergleich werden immer alle Krankenkassen mit allen Franchisen und Versicherungsmodellen berücksichtigt, unabhängig davon, ob sie mit comparis.ch zusammenarbeiten oder nicht.

Eine Möglichkeit diese Einschränkungen für Krankenkassen gänzlich unattraktiv zu machen, wäre eine weitere Verfeinerung des Risikoausgleichs. Diese ist in der Managed-Care-Vorlage vorgesehen, jedoch durch das angekündigte Referendum gefährdet.

Kontakt:

Weitere Informationen:
Richard Eisler
Geschäftsführer
Telefon: 044 360 34 00
E-Mail: media@comparis.ch
www.comparis.ch/krankenkassen



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