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comparis.ch zum Verbot der Fusion zwischen Orange und Sunrise - Entscheid im Sinne der Konsumenten

    Zürich (ots) - Orange darf Sunrise nicht übernehmen. Das hat heute Morgen die Wettbewerbskommission bekanntgegeben. Für die Konsumenten ist dieser Entscheid zu begrüssen, da der Wettbewerb mit drei Anbietern besser spielen kann als mit nur zweien.

    Heute Morgen hat die Wettbewerbskommission Weko bekanntgegeben, dass sie die Fusion zwischen Orange und Sunrise untersagt. «Für die Konsumenten ist das die richtige Entscheidung», sagt Ralf Beyeler, Telecom-Experte von comparis.ch. Denn mit drei Anbietern im Markt kann der Wettbewerb besser spielen als mit nur zweien. Auch wäre mit Sunrise derjenige Anbieter vom Markt verschwunden, der in der Vergangenheit die preislich attraktivsten Angebote lanciert hat. Durch die Fusion wären diese über kurz oder lang wohl vom Markt verschwunden.

    «Für die Konsumenten dürfte vorerst alles beim Alten bleiben: Die Preise werden auf dem mo-mentan relativ hohen Niveau bleiben», erwartet Beyeler. Entscheidend dürfte sein, wie die Aktionäre der Mutterhäuser France Télécom SA und TDC auf das Verbot der Fusion reagieren. Höchstwahrscheinlich werden sie versuchen, Käufer für die Schweizer Töchter Orange und Sunrise zu finden. Dies dürfte aber nicht einfach sein: Die Schweizer Konsumenten wechseln den Telecomanbieter selten und damit ist es für einen kleineren Anbieter schwierig, neue Kunden zu gewinnen. Ausserdem sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für alternative Anbieter in der Schweiz beschwerlicher als in der EU.

Kontakt:
Ralf Beyeler
Telecom-Experte
Telefon: 044 360 52 77
Mobile: 079 467 07 81
E-Mail: ralf.beyeler@comparis.ch
www.comparis.ch/telekommunikation



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