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comparis.ch zur Prämienentwicklung bei der Krankenkassen-Zusatzversicherung - Auch Prämien für Zusatzversicherungen steigen

    Zürich (ots) - Die Prämien der freiwilligen Krankenzusatzversicherung gelten gemeinhin als stabil. Auf das nächste Jahr hin erhöhen aber zahlreiche Anbieter ihre Tarife. Dies zeigt eine Umfrage des Internet-Vergleichsdiensts comparis.ch bei den grössten Krankenkassen. Erhöht die Krankenkasse die Zusatzversicherungsprämien, gelten kürzere Kündigungsfristen.

    Im Gegensatz zu den Prämien bei der obligatorischen Grundversicherung sind die Tarife der Zusatzversicherung normalerweise äusserst stabil und wurden in der Vergangenheit kaum erhöht. Die Krankenkasse KPT hat beispielsweise das letzte Mal die Zusatzversicherungsprämien im Jahr 2002 angepasst, bei Groupe Mutuel(1) sind die Prämien seit zehn Jahren stabil. Auf das nächste Jahr hin erhöhen aber zahlreiche Krankenkassen die Zusatzversicherungsprämien. Dies zeigt eine Umfrage des Internet-Vergleichsdiensts comparis.ch bei den grössten Krankenkassen.(2) Von den siebzehn befragten Kassen gaben nur Assura, Aquilana, EGK und Groupe Mutuel an, die Prämien nicht zu erhöhen. Bei allen anderen Krankenkassen müssen die Versicherten je nach Versicherungsprodukt mit einer Prämienerhöhung rechnen. Davon können sowohl die Tarife für die ambulante Zusatzversicherung als auch für die Spitalzusatzversicherung betroffen sein. Gemäss den comparis.ch vorliegenden Prämien sind in Einzelfällen Aufschläge von bis zu 55 Prozent möglich.

    Kürzere Kündigungsfristen wegen Prämienerhöhung Für die betroffenen Versicherten ist die Prämienerhöhung zwar ärgerlich, sie müssen diese aber nicht einfach hinnehmen. «Wer von einer Prämienerhöhung betroffen ist, hat in der Regel eine verkürzte Kündigungsfrist», erklärt Richard Eisler, Geschäftsführer von comparis.ch. Die meisten Krankenkassen haben bei der Zusatzversicherung eine dreimonatige Kündigungsfrist. Ohne Prämienerhöhung muss die Kündigung somit bis Ende September bei der Krankenkasse eintreffen. Bei Prämienerhöhungen ist in der Regel eine Kündigung innerhalb von dreissig Tagen nach Erhalt der Mitteilung über die neuen Prämien möglich. Das bedeutet, dass die Zusatzversicherung auch innerhalb des Novembers gekündet werden kann.

    Wer die Zusatzversicherung wechseln will, sollte aber bei der alten Kasse erst kündigen, wenn die Aufnahmebestätigung der neuen Kasse vorliegt. «Ohne Aufnahmebestätigung riskiert man, wegen Vorbehalten weniger Leistungen beziehen zu können oder bei der neuen Kasse gar nicht aufgenommen zu werden», sagt Eisler. «Wer die Zusatzversicherung wechseln will, sollte sich darum schnellstmöglich mit den Angeboten anderer Kassen auseinandersetzen», so der Tipp von Eisler.

    (1)Betrifft die Groupe Mutuel Versicherungen GMA AG (2)comparis.ch befragte folgende Krankenkassen: Aquilana, Assura, Atupri, Concordia, CSS, EGK, Groupe Mutuel, Helsana, Innova, Kolping, KPT, ÖKK, Provita, Sanitas, Swica, Visana und Vivao Sympany. Von Helsana erhielt comparis.ch keine Auskunft. Die comparis.ch vorliegenden Prämien zeigen aber, dass es auch bei Helsana Prämienerhöhungen gibt.

Kontakt:
Richard Eisler
Geschäftsführer
Telefon: 044 360 34 00
E-Mail: media@comparis.ch
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