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comparis.ch zu den definitiven Krankenkassenprämien 2010 - Prämienschock für 9 von 10 Versicherten vermeidbar

Zürich (ots) - Wie das Bundesamt für Gesundheit heute bekanntgegeben hat, steigen auf das nächste Jahr hin die Krankenkassenprämien massiv an. Viele Versicherte erwartet bei ihrer bisherigen Krankenkasse ein gesalzener Aufschlag. Allerdings können über 90 Prozent der Versicherten diesem Anstieg ausweichen und weniger statt mehr bezahlen. Sie müssten lediglich zur günstigsten Krankenkasse und zum günstigsten Versicherungsmodell wechseln. In sieben Kantonen ist der Prämienanstieg für nahezu sämtliche Versicherten vermeidbar. Heute hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Krankenkassenprämien für das kommende Jahr bekannt gegeben. Die Prämien in der Grundversicherung steigen auf das nächste Jahr hin massiv an, für die meisten Versicherten im zweistelligen Prozentbereich. Vielen Familien und Haushalten droht so eine erhebliche Mehrbelastung ihres Haushaltbudgets. Dies können Neun von zehn Versicherten umgehen. Eine Analyse des Internet-Vergleichsdiensts comparis.ch zeigt: Über 90 Prozent der Versicherten können im nächsten Jahr weniger Krankenkassenprämien zahlen als dieses Jahr, wenn sie zur günstigsten Krankenkasse mit dem günstigsten Versicherungsmodell wechseln. Die Analyse wurde unter Berücksichtigung der heute veröffentlichten, definitiven Prämien erstellt. (1) Auch Personen, die ihr Versicherungsmodell nicht wechseln wollen, können in der Mehrheit der Fälle im nächsten Jahr weniger für ihre Krankenkasse bezahlen als bisher. Bei einem Wechsel der Krankenkasse bei Beibehalt des Versicherungsmodells sinken für über 80 Prozent der Versicherten die Prämien auf das nächste Jahr. «Entgegen der weitverbreiteten Meinung sind die Versicherten dem Prämienschock nicht schutz-los ausgeliefert und nahezu alle Versicherte können nächstes Jahr weniger für ihre Krankenkasse zahlen», sagt Richard Eisler, Geschäftsführer des Internet-Vergleichsdiensts comparis.ch. Dass über 90 Prozent der Versicherten im nächsten Jahr weniger als bisher für ihre Krankenkasse be-zahlen könnten, relativere auch die Forderung nach zusätzlichen Prämienverbilligungen oder «Prämienschecks», so Richard Eisler weiter. Prämienaufschlag in einigen Kantonen ganz vermeidbar In sieben Kantonen können praktisch alle Versicherten durch einen Wechsel der Krankenkasse und des Versicherungsmodells die Prämienerhöhung umgehen: In den Kantonen Graubünden, Tessin, Wallis, Genf, Neuenburg, Basel-Stadt und Nidwalden können 99 Prozent der Versicherten im nächsten Jahr weniger für ihre Krankenkassenprämien zahlen. (1) Nicht eingerechnet wurden die Sparmöglichkeiten bei einem Franchisenwechsel, da ein solcher nicht für alle Versicherten sinnvoll ist. Ebenfalls nicht berücksichtigt wurden die günstigsten HMO-Modelle, da diese nicht immer für alle Versicherten verfügbar sind. Kontakt: Richard Eisler Geschäftsführer Telefon: 044 360 34 00 E-Mail: media@comparis.ch www.comparis.ch

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