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Comparis: Bewegung im Mobilfunk-Markt: Bewerbungen für neue Mobilfunk-Frequenzen liegen vor

    Zürich (ots) - Heute gab das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) bekannt, dass sich sieben Unternehmen für die von der Eigenössischen Kommunikationskommission (ComCom) ausgeschriebenen Mobilfunkfrequenzen bewerben. Der unabhängige Tarifspezialist comparis.ch begrüsst den Eintritt zusätzlicher Anbieter. Mehr Wettbewerb im Mobilfunkmarkt dürfte die Preise ins Rollen bringen. Bitter nötig, denn seit drei Jahren gab es keine Preissenkungen bei den Schweizer Mobilfunkanbietern.

    Die eidgenössische Kommunikationskommission ComCom hat im Sommer im Rahmen eines Kriterienwettbewerbs zusätzliche Frequenzen für Mobilfunksysteme auf Basis des GSM-Standards ausgeschrieben. Je nach Qualität der eingereichten Projekte werden keine bis drei Konzessionen vergeben. Die bestehenden Mobilfunkanbieter Swisscom, Orange und sunrise wurden von der Teilnahme ausgeschlossen.

    Eingegangen sind Gesuche der Firmen Global Networks Switzerland AG, In&Phone SA, SITA, Swissphone Systems, Telesonique, Tele2 und Technocell. Sie bewerben sich mit verschieden ausgelegten Projekten für die zusätzlichen Konzessionen. Ein Markteintritt eines weiteren oder mehrerer weiteren Anbieter wird mehr Wettbewerb in den verstaubten Mobilfunk-Markt bringen und dürfte die Preise ins Rollen bringen.  Dass die Anbieter noch Spielraum für Preissenkungen haben, zeigt der Vergleich mit dem umliegenden Ausland und nicht zuletzt die extrem hohe Nettogewinnrendite von Swisscom Mobile.

    Ralf Beyeler, Telekom-Spezialist beim Internet-Tarifvergleicher comparis.ch: "Mehr Wettbewerb ist dringend notwendig, denn seit Herbst 2000 sind die Gesprächstarife weitegehend unverändert. Die Konsumenten können sich auf 10 bis 30 Prozent günstigere Gesprächstarife freuen".

    Wenig Bewegung im Preisgefüge der aktuellen Anbieter

      Ein Blick auf  die Preisentwicklung bei den aktuellen
Mobilfunk-Anbietern zeigt, dass mehr Wettbewerb nicht schaden kann:

    Swisscom: Die Tarife für Inlandsgespräche sind seit November 1999 unverändert. SMS kosten seit Oktober 2000 20 Rappen. Lediglich Wenigtelefonierer bezahlen weniger, wenn sie mit dem im Mai 2001 lancierten Natel Budget telefonieren.

    Sunrise: Seit Herbst 2000 haben sich die Tarife für Gespräche und SMS nicht verändert. Lediglich Wenigtelefonierer bezahlen weniger, wenn sie mit Sunrise Value telefonieren

    Orange: Im Frühling 2002 wurden die Preislisten leicht überarbeitet. Ausserdem wurden einige Zusatzoptionen wie everyday lanciert, mit denen Vieltelefonierer unter Umständen günstiger telefonieren können.

    Die Zulassung weiterer Anbieter im Mobilfunk-Markt ist nach Ansicht von comparis.ch überfällig und das einzig wirksame Mittel zur Senkung der Mobilfunk-Tarife.

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