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IKEA Schweiz bietet bis zu zwei Monate Vaterschaftsurlaub an

IKEA Schweiz bietet bis zu zwei Monate Vaterschaftsurlaub an
Symbolbild IKEA. Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100003642 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/IKEA AG"

Spreitenbach (ots) - Verpflichtung anlässlich des Internationalen Frauentags 2017

Ab 1. September 2017 bietet IKEA Schweiz den frischgebackenen Vätern unter den Mitarbeitenden einen Vaterschaftsurlaub von bis zu zwei Monaten an. Mit dieser Massnahme gibt IKEA den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Verantwortung als Eltern von Anfang an gemeinsam wahrzunehmen. Seit der erfolgreichen EDGE-Zertifizierung im Jahr 2015 hat IKEA Schweiz die IKEA Group Verpflichtungen für 2020 für die Gleichstellung von Mann und Frau bereits in die Tat umgesetzt: Das Management-Team besteht zu gleichen Teilen aus Frauen und Männern, es herrscht Lohngleichheit, und alle haben die gleichen Ausbildungschancen. Die Einführung eines verlängerten Vaterschaftsurlaubs ist ein weiterer Schritt hin zu einem geschlechtergerechten Arbeitsplatz.

«Wir geniessen schon die Vorteile eines Arbeitsumfelds, in dem gleich viele Männer wie Frauen vertreten sind. Jetzt ist es Zeit, die nächsten Schritte zu unternehmen und einen Beitrag zu einer integrativeren Gesellschaft zu leisten. Mit dem Vaterschaftsurlaub setzt IKEA Schweiz die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Stärkung der Frauen fort, indem sie es Männern und Frauen ermöglicht, ihren Kinderbetreuungspflichten gemeinsam nachzukommen», sagt Simona Scarpaleggia, CEO IKEA Schweiz und Co-Vorsitzende des UN Secretary-General's High-Level Panel on Women's Economic Empowerment.

Der zweimonatige Vaterschaftsurlaub wird am 1. September 2017 eingeführt. Der erste Monat wird voll von IKEA bezahlt, der zweite Monat ist freiwillig und wird ebenfalls voll bezahlt, bedarf aber eines Beitrags von zwei bezahlten Ferienwochen durch den Vater. «Der Vaterschaftsurlaub ist eine Investition, von der wir einen hohen Ertrag erwarten - sowohl bezüglich Arbeitsplatzattraktivität als auch Mehrwert aus wirtschaftlicher Sicht», erklärt Carin Hammer-Blakebrough, HR Managerin von IKEA Schweiz.

Vaterschaftsurlaub in der Schweiz und in anderen Ländern Bezüglich Vaterschaftsurlaub liegt die Schweiz nicht nur immer noch weit unter dem OECD-Durchschnitt von 7,2 Wochen, sondern auch hinter angrenzenden Ländern wie Deutschland, Österreich oder Frankreich zurück.

Gemäss Gesetz müssen Schweizer Unternehmen einen Tag bezahlten Vaterschaftsurlaub gewähren, wenn auch viele Unternehmen mehr bieten. IKEA Schweiz bietet zurzeit zwei Wochen voll bezahlten Vaterschaftsurlaub. Die Einführung von bis zu acht Wochen hilft, mit den Nachbarländern gleichzuziehen.

Advance ruft Mitgliedsunternehmen zu Massnahmen auf

Die Ankündigung von IKEA Schweiz ist auch dem Engagement der Schweizer Organisation Advance - Women in Swiss Business zu verdanken. Die Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil in den Management-Teams von Schweizer Unternehmen zu erhöhen. Am Internationalen Frauentag 2017 ruft Advance ihre über 60 Mitglieder dazu auf, konkrete Massnahmen zu ergreifen. Seit ihrer Gründung vor vier Jahren hat die Organisation zusammen mit bekannten Mitgliedern wie Adecco, pwc, SBB oder IKEA bezüglich Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsplatz schon viel erreicht. Jetzt ist die Zeit für konkrete Massnahmen gekommen - wie zum Beispiel den Vaterschaftsurlaub von bis zu zwei Monaten bei IKEA. Weitere Verpflichtungen von Advance-Mitgliedern sind auf www.advance-women.ch aufgelistet und werden von den Unternehmen am 8. März unter dem Hashtag #GenderEqualityCH in den sozialen Medien bekannt gegeben.

Das Engagement der IKEA Group weltweit

Das Streben nach Gleichstellung ist ein integraler Bestandteil der Vision von IKEA, «für die vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen». IKEA glaubt daran, dass jeder und jede das Recht darauf hat, fair behandelt zu werden und die gleichen Chancen zu erhalten. Mit einem fast gleich hohen Anteil an Frauen und Männern im Management-Team (48 % Frauen im Jahr 2015) hat IKEA schon sehr viel erreicht.

«Zum ersten Mal haben wir die Gleichstellung von Mann und Frau beinahe erreicht. Dies ist ein klarer Beweis unseres Engagements dafür, dass IKEA zu gleichen Teilen durch Männer und Frauen geführt wird», sagt Peter Agnefjäll, CEO IKEA Group.

Über IKEA - Eine Marke, viele Unternehmen

IKEA ist eine Marke, die von vielen Unternehmen in einem Franchisesystem genutzt wird, das in den Achtzigerjahren etabliert wurde. Inter IKEA Group ist der Franchisegeber und Inhaber der IKEA Marke und des IKEA Konzepts. Die IKEA Group ist mit ungefähr 90 % des IKEA Umsatzes und 340 Einrichtungshäusern in 28 Ländern der grösste Franchisenehmer. Die IKEA Group und die Inter IKEA Group sind zwei unabhängige Unternehmenskonzerne mit eigenen Management-Teams und eigener Inhaberstruktur. Insgesamt werden 389 IKEA Einrichtungshäuser in 48 Ländern weltweit von 13 Franchisenehmern betrieben.

Über IKEA Schweiz

1973 eröffnete IKEA in Spreitenbach das erste Einrichtungshaus ausserhalb Schwedens. Heute betreibt IKEA Schweiz neun Einrichtungshäuser an unterschiedlichen Standorten in der Schweiz. Simona Scarpaleggia ist seit 2010 CEO IKEA Schweiz. Im Geschäftsjahr 2016 verzeichnete das Unternehmen einen Jahresumsatz von über 1,05 Milliarden CHF. Der Verkauf über den Webshop www.IKEA.ch erfuhr mit 47 % den stärksten Zuwachs.

Über die IKEA Group

Es ist die Vision von IKEA, den vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen, und wir bieten hochwertige, formschöne, funktionale und erschwingliche Einrichtungsgegenstände, die mit Rücksicht auf Mensch und Umwelt produziert werden. Die IKEA Group betreibt 345 Einrichtungshäuser in 28 Ländern unter Franchiseverträgen mit Inter IKEA Systems B.V. Darüber hinaus gibt es über 40 Einrichtungshäuser, die von anderen Franchisenehmern geleitet werden. Im GJ16 empfingen die Einrichtungshäuser der IKEA Group 783 Millionen Besucherinnen und Besucher, und über 2,1 Milliarden Menschen besuchten www.IKEA.com. IKEA Schweiz gehört zur IKEA Group.

Über Advance Women

Die Mission von Advance ist es, den Frauenanteil in Führungspositionen bei Schweizer Unternehmen mit einer Reihe von konkreten Massnahmen laufend aktiv zu erhöhen. Gemäss Advance muss nachhaltiger Erfolg auf einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Frauen und Männern auf allen Ebenen einer Organisation beruhen. Heute liegt der Frauenanteil in den oberen Führungspositionen hierzulande deutlich unter dem internationalen Durchschnitt - bei bescheidenen 9%. Ziel ist es sicherzustellen, dass bis im Jahr 2020 Frauen 20% aller Führungspositionen in den Mitgliedsunternehmen besetzen. Mit ihrem Engagement möchte die Organisation die Schweizer Wirtschaft stärken, da bekanntlich gemischtgeschlechtliche Teams ein Katalysator für gesteigerte Innovation, Produktivität und höheren Gewinn sind. Advance basiert auf einer Initiative von Kaderfrauen aus zehn führenden in der Schweiz tätigen Unternehmen. Der Verein ist gemeinnützig und finanziert sich durch die Jahresgebühren seiner Mitgliederfirmen. Weitere Firmen als Mitglieder sind erwünscht und willkommen. www.advance-women.ch

Über das UN Secretary-General's High-Level Panel on Women's Economic Empowerment

Das erklärte Ziel der UNO ist das Erreichen der Geschlechtergleichstellung bis 2030. Bei der gegenwärtigen Entwicklungsgeschwindigkeit wird dieses Ziel jedoch erst in 130 Jahren erreicht sein. Aus diesem Grund setzte der UNO-Generalsekretär ein High-Level Panel on Women's Economic Empowerment ein, um die Entwicklung mit transformativen Massnahmen und Empfehlungen zu beschleunigen. Das Panel wurde am WEF 2016 in Davos lanciert. Es fokussiert auf die Arbeitswelt und hat einen Rahmenplan mit sieben entscheidenden Treibern festgelegt, um die Stärke und den Einfluss von Frauen auf die Arbeit zu erschliessen und ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erzielen.

Die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen umfasst die wirtschaftliche Gleichstellung, z. B. das Eliminieren der Lohnungleichheit, die Förderung von Beschäftigungsmöglichkeiten, den digitalen und finanziellen Einbezug und das Entfernen von Hindernissen: von diskriminierenden Gesetzen und Normen bis hin zur ungerechten Aufteilung von Hausarbeit und Familienbetreuung. Das Panel wird von zwei Co-Präsident/innen geleitet: Simona Scarpaleggia, CEO IKEA Schweiz, und Luis Guillermo Solis Rivera, Präsident von Costa Rica. Mehr Informationen dazu auf http://www.womenseconomicempowerment.org/

Weiteres Bildmaterial finden Sie auf unserer Medienseite: http://ots.ch/kTVci

Kontakt:

Aurel Hosennen, Leiter Kommunikation, IKEA Schweiz
Tel. +41 79 753 20 73, E-Mail: pr.ch@ikea.com


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