ACS Automobil Club der Schweiz

ACS: Avanti-Initiative im Ständerat

Bern (ots) - Der Automobil Club der Schweiz (ACS) hat enttäuscht zur Kenntnis genommen, dass im vom Ständerat verabschiedeten Gegenvorschlag zur Avanti-Initiative die konkreten Angaben von auszubauenden Strecken sowie die zeitlichen Vorgaben für den Planungsbeginn oder die Realisierung fehlen. Abgesehen davon, dass die Lockerung des Alpenschutzartikels für eine allfällige zweite Strassentunnelröhre am Gotthard weiterhin enthalten ist, wird damit dieser Gegenvorschlag praktisch auf ein Bekenntnis zur auch bisher generell nicht umstrittenen Fertigstellung des ursprünglich geplanten Nationalstrassennetzes reduziert. Obschon der Ständerat in seinem Gegenvorschlag wichtige Elemente der Avanti-Initiative und des vom Nationalrat erarbeiteten Gegenvorschlags aufnimmt, dürften die Unterzeichner der Initiative nicht zufrieden sein. Sie forderten mit ihrer Unterschrift unter anderem ganz konkret die Behebung von verschiedenen, bereits heute bestehenden Engpässen auf dem Nationalstrassennetz und sollen nun mit allgemein gehaltenen Zusicherungen abgespiesen werden. Insbesondere auch am Genfersee wird dieses Vorgehen nicht unbedingt auf Verständnis stossen, ist doch das chronisch überlastete und in der Avanti-Initiative zum Ausbau vorgesehene Autobahnteilstück Lausanne - Genf eine wichtige Komponente im Agglomerationsverkehr beider Städte. Der Automobil Club der Schweiz ist nicht der Ansicht, dass der vorliegende Gegenvorschlag des Ständerates eine echte Alternative zur Avanti-Initiative sein kann und erwartet gespannt das Differenzbereinigungsverfahren. ots Originaltext: ACS Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: Automobil Club der Schweiz Niklaus Zürcher, Direktor Tel. +41/31/328'31'22 (direkt / ev. COMBOX) E-Mail: nik.zuercher@acs.ch

Weitere Meldungen: ACS Automobil Club der Schweiz

Das könnte Sie auch interessieren: