VELEDES

Fachkongress VELEDES: Mehrwert besser kommunizieren

Bern (ots) - Zahlreiche Vertreter des Schweizerischen Detailhandels trafen sich zu einem Fachkongress. Prof. Rudolph (HSG) analysierte Gegenwart und Zukunft der Branche. Rudolf Strahm propagierte die Idee einer "Flüchtlingslehre". An der Spitze des Branchenverbandes VELEDES kam es zu einem Präsidentenwechsel.

Am 15. Juni fand im Campus Sursee auf Einladung des Branchenverbandes VELEDES ein ganztägiger Fachkongress für den Detailhandel statt. Gegen 300 Personen aus Handel und Berufsbildung diskutierten mit namhaften Referenten über die aktuellen Probleme des Detailhandels und der Berufsbildung. Prof. Thomas Rudolph von der Hochschule St. Gallen rief die Detailhändler in seiner Marktanalyse dazu auf, Kosten zu senken und den Mehrwert von Schweizer Produkten gegenüber tiefpreisiger Discount- und Importware besser zu kommunizieren. Die Entwicklung des Einkaufstourismus und des Online-Handels mit Lebensmitteln sind aus seiner Sicht noch nicht abgeschlossen. Rudolf Strahm, ex-Nationalrat, kam auf die aktuellen Probleme bei der Berufsbildung zu sprechen und machte sich unter anderem stark für die Idee einer speziellen Ausbildung für Flüchtlinge.

An der ordentlichen Hauptversammlung des Branchenverbandes VELEDES kam es zu einem Präsidentenwechsel. Marcel Mautz, der langjährige Bildungsleiter des VELEDES, löst Hans Liechti an der Spitze des Verbandes ab.

VELEDES vertritt als Branchenverband die selbständig geführten Dorf- und Quartierläden und führt zudem die obligatorischen überbetrieblichen Kurse (üK) für die gesamte Branche "Nahrungs- und Genussmittel" durch. Jährlich starten rund 1'800 Lernende die zwei- und dreijährigen Ausbildungen für den Verkauf von Lebensmitteln.

Kontakt:

Hans Liechti, Geschäftsführer VELEDES, Tel 031 301 76 44,
liechti@veledes.ch
Marcel Mautz, Präsident VELEDES, Tel 058 911 65 65, mautz@veledes.ch



Das könnte Sie auch interessieren: