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auto-schweiz: Autoverkäufe stabilisieren sich

    Bern (ots) - Mit 8,9 Prozent weniger neu zugelassenen Personenwagen als im Vorjahresmonat, aber rund 14 Prozent mehr als im Mai des laufenden Jahres blieben die Autoverkäufe in der Schweiz stabil und haben sich gegenüber 2008 auf einem Minus von 11.9 Prozent eingependelt. Damit liegt die Schweiz ziemlich genau im europäischen Schnitt (-11.0%). Allerdings gibt es innerhalb der EU riesige Unterschiede. Deutschland kommt dank eines Anreizsystems (Abwrackprämie) auf ein sattes Plus von 26.1%, Frankreich bleibt mit + 0,2% stabil, der italienische Markt liegt mit -10,7% etwa im Schnitt. Dramatisch sieht der Markt hingegen auf der iberischen Halbinsel mit fast 40% Rückgang aus. Auch in der Schweiz könnten die Verkäufe von modernen, sauberen und effizienten Neuwagen angekurbelt werden: Dazu stünden die aus der Automobilsteuer generierten Mittel in der Höhe von rund 300 Millionen Franken für ein sinnvolles Anreizsystem bereit.

    Die Importeursvereinigung auto-schweiz wertet die Verkaufsentwicklung in der Schweiz als positives Zeichen: "Die Talsohle ist erreicht, aber es ist schwierig zu sagen, wann es wieder aufwärts geht", sagt auto-schweiz-Chef Andreas Burgener und präzisiert: "Wir dürfen nicht ausser Acht lassen, dass wir es letztes Jahr mit einem starken Autojahr zu tun hatten und in diesem Jahr punkto Verkaufseinbussen im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern noch gut dastehen. Sicher können wir die Finanz- und Wirtschaftskrise noch nicht ganz abhaken, aber es sind Anzeichen für eine Erholung feststellbar. Das lässt uns zuversichtlich in die Zukunft schauen."

ots Originaltext: auto-schweiz
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