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Autoimporteure wehren sich energisch gegen die 1:1-Übernahme der EU-Zielwerte bei der CO2-Reduktion

Bern (ots) - auto-schweiz, die Vereinigung der Schweizer Automobilimporteure, lehnt die Pläne des Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) zur Übernahme der EU-Zielwerte bei der CO2-Reduktion kategorisch ab und begründet dies wie folgt: Die Beschaffenheit des Schweizer Fahrzeugparkes mit einem eklatant niedrigeren Dieselanteil von rund 30 Prozent (gegenüber über 50 Prozent in der EU) zeigt deutlich auf, wie unrealistisch der UVEK-Vorschlag ist. Zudem steht die Schweiz als Nicht-EU-Mitglied allein auf weiter Flur, kann also nicht von der Mischrechnung mit anderen Ländern profitieren. In der EU werden die hohen CO2-Emissionen von Ländern wie Schweden, Lettland usw. von Ländern mit vergleichsweise niedrigen Werten wie Portugal, Italien usw. zum Teil kompensiert. auto-schweiz legt Wert auf die Feststellung, dass sie nicht grundsätzlich gegen eine Annäherung an die EU-Richtlinien ist, in früheren Kommentaren aber immer betont hat, dass die besonderen Gegebenheiten des Schweizer Fahrzeugparks (Topografie, fiskalisch bedingt niedriger Dieselanteil, usw.) gebührend berücksichtigt werden müssen. Das ist in den UVEK-Plänen bis jetzt noch nicht der Fall. auto-schweiz fordert deshalb einen realistischen Korrekturfaktor für die EU-Zielwerte. ots Originaltext: auto-schweiz Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Max Nötzli Präsident Mobile: +41/79/209'30'04 E-Mail: m.noetzli@auto-schweiz.ch Andreas Burgener Direktor Tel.: +41/31/306'65'65 E-Mail: a.burgener@auto-schweiz.ch

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