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auto-schweiz: Aktionsplan gegen Dieselruss

Die Dieselrussverursacher werden in die Pflicht genommen. Nur noch 10 % des Dieselrusses stammen aus dem Auspuff der Dieselpersonenwagen. Dank technischem Fortschritt im Zusammenspiel mit verschärften gesetzlichen Vorschriften ging die Belastung der Luft seit den 80er Jahren massiv zurück. Bern (ots) - auto-schweiz findet es gut, dass der Bund für die Verwaltung und das Militär ab 2007 nur noch Fahrzeuge mit Dieselpartikelfilter anschaffen will, fragt sich aber, warum erst dann. Hersteller und Importeure haben ihre Aufgaben längst gemacht. Bereits heute bieten sie rund zwei Drittel der neuen Modelle grösstenteils serienmässig mit Russpartikelfilter an. Bis 2007 dürfte sich der Anteil der effektiv verkauften Dieselpersonenwagen mit Partikelfilter auf 70 bis 80 Prozent erhöhen. Von den rund 3500 Tonnen Dieselruss stammen etwa 10 Prozent von Dieselpersonenwagen. Die vom Bundesrat geforderte vorzeitige Einführung des EURO 5 Partikelgrenzwertes bringt aber keineswegs eine Reduktion von 10 Prozent und da schon heute etliche neuere Personenwagen Filter haben, bringt diese Massnahme nur eine Reduktion des Dieselrusses von weniger als einem Prozent pro Jahr. Ein finanzieller Anreiz seitens des Bundes für den Ersatz älterer Dieselpersonenwagen würde eine wesentlich grössere Wirkung erzielt. Aber die Ingenieure der Automobilindustrie sind weiter dran. Autos mit Hybridantrieb sind bereits auf dem Markt, an der Entwicklung weiterer alternativer Antriebssysteme wird intensiv geforscht. Das Umweltbewusstsein und die Kooperationsbereitschaft der Automobilindustrie sind hoch! ots Originaltext: auto-schweiz Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Andreas Burgener Direktor auto-schweiz Tel.: +41/31/306'65'65 Mobile: +41/79/474'21'04

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