World Travel & Tourism Council

Ein Jahr nach dem 11. September
Treffen zur Lage der Reise- und Tourismusbranche in Europa

    Brüssel, London (ots) - Ein Jahr nach den verheerenden Terroranschlägen des 11. September kommen Mitglieder des Europäischen Parlamentes und führende Repräsentanten der Reise- und Tourismusbranche heute zusammen, um zukünftige Strategien für den europäischen Reisemarkt festzulegen.

    Jean-Claude Baumgarten, Präsident des World Travel & Tourism Council (WTTC), wird neben James Provan, Vizepräsident des Europäischen Parlamentes, vor Delegierten aus den europäischen Mitgliedstaaten und führenden Repräsentanten aus dem privaten Sektor, eine programmatische Rede halten. Die Delegierten werden aufgerufen, am Dialog über die Wirkung, die der 11. September auf den Tourismus in Europa hinterlassen hat, teilzunehmen.

    Nach Informationen des World Travel & Tourism Council fiel die Reisenachfrage in den Jahren 2001 und 2002 um geschätzte 7,4 Prozent weltweit, im Widerspruch zu den Prognosen, die vorher ein Wachstum für diesen Zeitraum vorausgesagt hatten. In den USA fiel die Nachfrage im gleichen Zeitraum sogar um 8,5 Prozent, woraus der US-Wirtschaft Kosten in Höhe von $92,3 Milliarden entstanden sind.

    Doch die geographische Entfernung zu den USA machte den Tourismus in Europa nicht immun vor Verlusten, auch hier fiel die Reisenachfrage im Jahr 2001 um 4,5 Prozent und 2002 um zusätzliche 3,1 Prozent, verglichen mit dem vorher prognostizierten Wachstum für diesen Zeitraum.

    Rückblickend auf frühere internationale Katastrophen, aus der die Tourismusbranche gestärkt hervorgegangen ist, wie beispielsweise nach dem Golfkrieg, sagte Jean-Claude Baumgarten "dass die Reisebranche strapazierbar sei und sich Anfang nächsten Jahres soweit erholen werde, dass Rekordzahlen von 6 Prozent im Jahre 2003 erwartet werden könnten, was 6,8 Millionen neue Arbeitsplätze nach sich ziehen würde.

    Baumgarten wird heute besonders betonen, wie wichtig der kontinuierliche Dialog sowohl für den privaten als auch den öffentlichen Reisesektor ist. Die globale politische Situation muss sehr genau beobachtet werden, damit sich die Branche auf kurzfristige Entwicklungen einstellen kann, um auf eine längerfristige positive Entwicklung hinzuarbeiten. WTTC Untersuchungen zu Folge werden 22 Millionen neue Arbeitsplätze in der Tourismusbranche in der EU entstehen, was 13 Prozent der Gesamtbeschäftigung bis 2012 entspricht.

    Das World Travel & Tourism Council (WTTC) ist das Forum für
globale Unternehmenschefs in der Reise- und Tourismusbranche und
setzt sich aus Präsidenten, Vorständen und Geschäftsführern von 1'000
der namhaftesten Gesellschaften der Welt zusammen. Das WTTC
repräsentiert als einziges Gremium die Privatwirtschaft in allen
Bereichen der Reise- und Tourismusbranche überall in der Welt.
    
ots Originaltext: World Travel & Tourism Council
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