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Geschäftsberichte
EUROMED AG, Fürth: Abschluss eines Nachtrages zum bestehenden Mietvertrag als flankierende Restrukturierungsmaßnahme, insbesondere Vereinbarung teilweiser erfolgsabhängiger Miete bis 30.06.2005, Verpfändung vo

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Fürth, den 13. August 2003: Als Ergebnis langwieriger Verhandlungen mit der Vermieterin, der Mietzinszessionarin sowie dem Bankenkonsortium, unter Führung der Bayerischen Landesbank, ist es gelungen, eine Nachtragsvereinbarung zum bestehenden, langfristigen Mietvertrag abzuschließen. Insoweit erfolgte eine vertragliche Fixierung der Bedingungen, wie in der Ad-hoc-Mitteilung vom 03.03.2003 angekündigt, wenngleich es betragsmäßig und inhaltlich nicht zu einer Anerkennung sämtlicher Forderungen der EUROMED AG und der Umsetzung der in Aussicht gestellten Maßnahmen gekommen ist.

Der Nachtrag zum Mietvertrag hat im wesentlichen zum Inhalt, dass rückwirkend zum 01.01.2003 bis einschließlich 30.06.2005 eine temporäre Modifikation des Mietzinses in einem Gesamtvolumen von EUR 4,5 Mio. Euro vereinbart wurde. Für diesen Zeitraum besteht eine fixe und eine variable Mietbelastung. Für das Jahr 2003 wurde die bisher nur fixe  Miete um 2 Mio. Euro, für das Jahr 2004 um 1,75 Mio. Euro und für das Geschäftsjahr 2005 um 0,75 Mio. Euro reduziert und eine variable Miete in maximal gleicher Höhe vereinbart. Mit 90% einer Bemessungsgrundlage, die aus dem um außerplanmäßige Abschreibungen und erfolgsabhängige Miete korrigierten Jahresüberschuss besteht, muss die Reduktion des fixen Mietbestandteils ausgeglichen werden. Für den Fall, dass bis zum 30.06.2005 keine erfolgsabhängige Miete mit einem Gesamtvolumen bis zu (insgesamt) EUR 4,5 Mio. Euro geleistet werden konnte, besteht die vertragliche Verpflichtung, den Differenzbetrag in Abhängigkeit des Geschäftserfolges der EUROMED AG ganz oder teilweise in zukünftigen Geschäftsjahren zu entrichten. Wirtschaftlich betrachtet handelt es sich bei der getroffenen Vereinbarung um eine zinslose Streckung des jeweilige Mietzinses ohne echten Verzichtscharakter.

Es wurde weiter vereinbart, dass in Abhängigkeit der Entwicklung der EUROMED AG nach Ablauf der temporären Mietreduktion, zum 30.06.2005, über weitere Maßnahmen, sollten sie dann noch erforderlich sein, verhandelt werden wird.

Zudem hat sich die EUROMED AG in den Verhandlungen die vertragliche Möglichkeit gesichert, Mietflächen systemnah zweitzuverwenden bzw. zu gestalten. Der Ausbau der Fachgebiete mit einer zunehmenden Spezialisierung kann nun zügig realisiert werden.

Insgesamt konnte der unternehmerische Spielraum für die EUROMED AG durch Modifikation des Vertragsverhältnisses für die nächsten drei Geschäftsjahre gesichert werden.

Im Rahmen einer ganzheitlichen Sachbehandlung, insbesondere der Finanzierungsfragen, hat die Bayerische Landesbank von ihrem darlehensvertraglich vorgesehenen Nachbesicherungsrecht in der Weise Gebrauch gemacht, dass der Vorstand der EUROMED AG gehalten war, sämtliche Markenrechte an die Bayerische Landesbank zu verpfänden. Die Verpfändung ist auflösend bedingt auf die vollständige Entrichtung der zinslos gestreckten erfolgsabhängigen Miete.

Im ersten Halbjahr wurden konsolidiert Umsatzerlöse in Höhe von 8.724 T Euro erzielt. Dies bedeutet gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum einen Umsatzrückgang von ca. 13%. Nur durch die bereits umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen sowie den Abschluss der vorbezeichneten Nachtragsvereinbarung konnte das konsolidierte EBT trotzdem von -373 T Euro zum Halbjahr 2002 auf -28 T Euro im Berichtszeitraum 2003 verbessert werden. Für das Geschäftsjahr 2003 wird ein ausgeglichenes Jahresergebnis angestrebt.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung            euro adhoc 13.08.2003
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Rückfragehinweis: Harald Niebler Investor Relations EUROMED AG Tel.: +49 (0) 911-9714-604 Fax: +49 (0) 911-9714-607 E-Mail: boerse@euromed.de

Branche: Gesundheitsdienste
ISIN:      DE0005706808
WKN:        570680
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