Roche Pharma (Schweiz) AG

Einladung: Hoffnung und Mut für Lymphompatientinnen und -patienten

Nicole Westenfelder, Moderatorin PULS, SF DRS, führt durch den 2. Internationale Welt-Lymphom-Tag in Olten. Foto: SF DRS/Merly Knörle. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Roche Pharma" Copyright: SF DRS/Merly Knˆrle NO ...

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Eine Veranstaltung der Schweizerischen Patientenorganisation für Lymphombetroffene und Angehörige (ho/noho) sowie der Krebsligen AG, BL/BS, SO, BE

    Basel (ots) - Der 2. Internationale Welt-Lymphom-Tag (WLAD - World Lymphoma Awareness Day) soll Patientinnen und Patienten Mut machen und Hoffnung spenden. Die Schweizerische Patientenorganisation für Lymphombetroffene und Angehörige (ho/noho) sowie die Krebsligen Aargau, beider Basel, Bern laden am Donnerstag, 15. September 2005, 18.30 bis 20 Uhr, Kantonsspital Olten (Zelt) zu einer Podiumsdiskussion mit Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonen ein.

    1. Mai 1992 - an diesen Tag erinnert sich der Solothurner Fernando von Arb, Gitarrist der Rockgruppe Krokus, gut. Er sass im Auto. Plötzlich griff er mit der rechten Hand zum Hals. Und da spürte er ihn zum ersten Mal - den Knoten. Der Musiker dachte sofort:"Jetzt hat es dich erwischt!" Die wilden Jahre als Rockstar in Amerika haben wohl doch ihre Spuren hinterlassen... HIV positiv! Natürlich hat er sich schon mehrmals testen lassen. Vielleicht war bei einem Test ein Fehler unterlaufen.

    Die Diagnose hiess jedoch Krebs - eine Hodgkin-Erkrankung! "Als Rockmusiker lebte er bis zu diesem Zeitpunkt ganz nach den Songtexten wie "you never die" (du wirst nie sterben) oder "I gonna live forever" (ich lebe ewig). Als Rockstar glaubte er, unsterblich zu sein. Er verdrängte den Tod. Erst als er nach einer Chemotherapie während drei Tagen alle zwanzig Minuten erbrechen musste, sah er dem Tod in die Augen und bettelte: "Ich will leben!" Die Krebsliga Solothurn mit ihrer Selbsthilfegruppe war ihm in dieser Zeit eine wichtige Hilfe.

    Rückblickend war die Krankheit eine Zäsur im Leben des Musikers. Heute steht er auf der Bühne im Bewusstsein des Todes: Ich bin nicht mehr "unsterblich"! Fernando von Arb hatte Glück, er erfuhr, dass Krebs heilbar sein kann: "Das ist der Grund, warum ich mich für den Internationalen Welt-Lymphom-Tag engagiere. Mir ist es ein Anliegen, eine breite Öffentlichkeit für diese Krankheit zu sensibilisieren, darüber zu informieren und Betroffenen Mut zu machen."

    Lymphomerkrankungen nehmen zu

    Jährlich erkranken rund 1'300 Menschen in der Schweiz an einem Lymphom. Lymphome zählen zu den zunehmenden Krebserkrankungen. Die genaue Ursache ist nicht bekannt, und die Diagnose kann Schwierigkeiten bereiten, da die Symptome eines Lymphoms leicht missgedeutet werden können. Zu den Symptomen gehören beispielsweise Müdigkeit, Fieber und geschwollene Lymphdrüsen. Weltweit sterben jährlich rund 185'000 Menschen an einem Lymphom; in der Schweiz über 650 Menschen.

    Veranstaltung in Olten

    Der 2. Internationale Welt-Lymphom-Tag (WLAD) steht im Zeichen von Mut und Hoffnung. An der Podiumsdiskussion in Olten werden Betroffene, Angehörige und Fachpersonen aus ihrer Sicht über die Lymphomerkrankungen sprechen. Als Lymphombotschafter konnte Fernando von Arb, Gittarist der Rockband Krokus gewonnen werden, welcher vor 13 Jahren selbst an einem Lymphom erkrankte. Dr. med. Mario Bargetzi, Kantonsspital Aarau und Dr. med. Andreas Lohri, Kantonsspital Liestal, sprechen über Symptome, Diagnose und Therapien. Die Präsidentin der Patientenorganisation für Lymphombetroffene und Angehörige, Rosmarie Pfau, erklärt, warum es wichtig ist, Erfahrungen mit anderen Betroffenen auszutauschen. Moderiert wird der Anlass von Nicole Westenfelder, Moderatorin PULS, SF DRS.

    Weitere Informationen: http://www.lymphome.ch, http://www.lymphomacoalition.org, http://www.krebsliga-aargau.ch, http://www.krebsliga-basel.ch, http://www.bernischekrebsliga.ch und http://www.swisscancer.ch

    Patientenorganisation für Lymphombetroffene

    Die Schweizerische Patientenorganisation für Lymphombetroffene und ihre Angehörigen bietet Menschen mit Lymphomerkrankungen und ihren Angehörigen die Möglichkeit, sich aktiv und konstruktiv mit der Erkrankung auseinander zusetzen.  Kontakt: Schweizerische Patientenorganisation für Lymphombetroffene und Angehörige (ho/noho), Rosmarie Pfau, Präsidentin, Weidenweg 39, 4147 Aesch, Tel: +41/61/421'09'27. E-Mail: info@lymphome.ch. Weitere Infos: http://www.lymphome.ch.

    Was ist ein Lymphom?

    Lymphom ist die allgemeine Bezeichnung für Krebs des Lymphdrüsensystems. Dieser Krebs entwickelt sich im Lymphgewebe; dazu gehören die Lymphknoten, die Milz, die Thymusdrüse, die Mandeln und das Knochenmark. Es gibt zwei Hauptgruppen von Lymphomen: den Morbus Hodgkin und die Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) - wobei die NHL 80 Prozent ausmachen. Mehr als die Hälfte der Patienten (d.h. 55%), die an NHL erkrankt sind, haben die aggressive Form der Krankheit, welche unbehandelt innerhalb von ca. 6 Monaten zum Tod führen kann, jedoch falls rechtzeitig diagnostiziert, heilbar ist. Die andere Hälfte leidet an der indolenten Form des NHL; bei dieser Form teilen sich die Tumorzellen langsamer und Patienten können viele Jahre mit dieser Krankheit leben. Bis jetzt gibt es allerdings noch keine Heilung für diese Erkrankung.

    Der Internationale Welt-Lymphom-Tag (WLAD) wurde von der Lymphoma Coalition im Jahr 2004 ins Leben gerufen um die Aufmerksamkeit auf diese immer häufiger vorkommende Krankheit zu richten. Der Internationale Welt-Lymphom-Tag wird unterstützt durch Roche Pharma (Schweiz) AG.

ots Originaltext: Roche Pharma (Schweiz) AG
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