Schweizer Casino Verband / Fédération Suisse des Casinos

Schweizer Casinos: Über 3'400 Mio. Franken Abgaben seit ihrer Eröffnung 2002/03

    Bern (ots) - Seit ihrer Eröffnung in den Jahren 2002/03 entrichteten die Schweizer Spielbanken 3'400 Mio. Franken Abgaben. Davon gingen 2'700 Mio. Franken an die AHV, 500 Mio. Franken an die Kantone und 200 Mio. Franken wurden als Gewinnsteuern abgeführt. Damit die Schweizer Casinos weiterhin erfolgreich operieren können, verlangen sie gleich lange Spiesse im Konkurrenzkampf mit Glücksspielen im Internet. Zudem brauchen sie vom Bundesrat Klarheit über dessen Spielbankenstrategie für die Zeit nach Ablauf der Konzessionen 2022. Dies erklärte Daniel Frei, Präsident des Schweizer Casino Verbandes am Montag an einer Medienorientierung in Bern. Der Bruttospielertrag der Schweizer Casinos ist 2009 wegen der Rauchverbote und wegen der schwierigen Wirtschaftslage um 5.6 Prozent zurück gegangen.

    Daniel Frei, Präsident des Schweizer Casino Verbandes (SCV), zog eine Bilanz sieben Jahre nach der Eröffnung der Spielbanken in der Schweiz. Er stellte fest, dass die Casinos heute ein etablierter Teil der Unterhaltungsbranche sind und verwies auf die volkswirtschaftliche Bedeutung der Spielbanken: Jährlich leisten sie rund eine halbe Milliarde Franken Abgaben, die zur Hauptsache in die AHV fliessen. Insgesamt haben die Schweizer Spielbanken seit ihrer Eröffnung 2002/03 über 3.4 Milliarden Franken an die öffentliche Hand abgeführt. Davon gingen 2.7 Milliarden an die AHV, 500 Millionen an die Kantone und 200 Millionen waren Gewinnsteuern.

    Die längerfristige Entwicklung der Spielbankenbranche wird wesentlich beeinflusst durch die technologischen Innovationen. Das Internet ermöglicht bereits heute Glücksspiel-Angebote überall und jederzeit - jedoch ohne jegliche Kontrollen. Die Glücksspielangebote in den Casinos ihrerseits unterliegen strengen, gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollen. Der SCV verlangt deshalb vom Bundesrat, auch für elektronische Glücksspiele entsprechende Regelungen einzuführen bzw. für alle Anbieter gleich lange Spiesse zu schaffen. Um die notwendigen Investitionen im Casinobereich langfristig sicherzustellen, ist es für die Casinos weiter bereits heute wichtig zu wissen, wie die Casinostrategie des Bundesrates ab 2022 aussehen wird. Der Casinobetrieb ist kapitalintensiv, und Investitionen werden langfristig festgelegt. Im Weiteren lehnt der SCV die Volksinitiative "Für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls" der Loterie Romande  ab und unterstützt den geplanten Gegenentwurf des Bundesrates.

    Im Jahr 2009 ist der Bruttospielertrag der Schweizer Casinos um 5,6% zurückgegangen. Der Rückgang ist auf die kantonalen Rauchverbote sowie auf die schwierige Wirtschaftslage zurückzuführen.

ots Originaltext: Schweizer Casino Verband
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