Schweizer Jugendherbergen erneuern sich weiter
Zürich (ots) - Mit einem Resultat wie im Vorjahr verlief die Wintersaison 2010 für die Schweizer Jugendherbergen erfreulich. Die unsichere Wirtschaftslage hinterlässt aber auch bei den Schweizer Jugendherbergen Spuren. Nach dem stabilen Winter ist die Situation für den Sommer schwer abschätzbar. Viele Reisende werden sich kurzfristig für den Ort ihrer Ferien entscheiden. Trotzdem investiert die Non-Profit-Organisation weiter in die Angebotsverbesserung. Ein wichtiger Meilenstein wird der Baubeginn des Youthpalace Interlaken im Herbst sein. Die Eröffnung erfolgt dann - so alles wie geplant umgesetzt werden kann - im Frühjahr 2012. Das neue Gebäude wird direkt beim Bahnhof Ost entstehen und neben der Jugendherberge die Raiffeisenbank beherbergen.
Gutes Jahr 2009
An der Delegiertenversammlung Mitte Juni in Basel wird das Geschäftsjahr 2009 definitiv abgeschlossen. Der vorliegende Geschäftsbericht zeigt, dass der Gesamtumsatz mit 40.53 Mio. Franken auf Vorjahresniveau gehalten werden konnte. Im Realvergleich resultiert jedoch eine Erhöhung um 1.5 Mio. Franken, was einer 3.5%-igen Steigerung entspricht. Dies auf Grund der umbaubedingten Schliessung der Jugendherbergen Basel und Dachsen. Die Schweizer Jugendherbergen erzielten mit 955'550 Übernachtungen in allen 57 Betrieben (inkl. Franchisebetriebe) und 724'810 Logiernächten in den eigenen 46 Betrieben ein gutes Ergebnis. Die Steigerung gegenüber Vorjahr im Realvergleich entspricht 1.4%. Die meisten Gäste stammten aus der Schweiz (58%) gefolgt von Deutschland (14%). Auch bei den Mitgliedern konnte der Verein im Jahr 2009 weiter zulegen. Total 103'404 Personen - rund 8200 oder 8.6% mehr als im 2008 - nutzten die attraktive Mitgliedschaft der Non-Profit-Organisation.
Zusätzliche Perlen im Netzwerk
Die Schweizer Jugendherbergen arbeiten weiterhin stark mit der nachhaltigen Unternehmensphilosophie als Grundlage. Darin enthalten ist auch die vielschichtige Netzwerkstrategie, die in den nächsten Jahren eine weitere Erneuerung mit grossen Investitionen vorsieht. Nach der Eröffnung von Basel St. Alban im März 2010 startete bereits das nächste Projekt. Bis im November wird die Jugendherberge in St. Moritz erweitertet und energietechnisch saniert. In der Planung weit fortgeschritten und in den nächsten zwei Jahren spruchreif sind Neubauten oder Erweiterungen in Avenches, Bern, Figino, Genf, Interlaken, Neuchâtel, Saas Fee und Saanen. In diese Projekte investieren die Schweizer Jugendherbergen rund 60 Mio. Franken.
Download Geschäftsbericht zur nachhaltigen Entwicklung der Schweizer Jugendherbergen 2009: http://www.presseportal.de/go2/youthhostel.ch_Geschaeftsbericht09-DE
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