2008 Rekordjahr und guter Start ins Jahr 2009 für die Jugendherbergen
Zürich (ots) - Die Wintersaison und der Frühling 2009 waren für die Schweizer Jugendherbergen mit einem ähnlich guten Resultat wie im Vorjahr sehr zufriedenstellend. Die unsichere Wirtschaftslage hinterlässt aber auch bei den Schweizer Jugendherbergen Spuren. Nach dem stabilen Winter ist die Situation für den Sommer noch unsicher. Viele Reisende werden sich kurzfristig für den Ort ihrer Ferien entscheiden. Trotzdem investiert die Non-Profit-Organisation in ihrem 85. Jahr weiter in die Infrastruktur. Ein wichtiger Meilenstein wird die Wiedereröffnung der Jugendherberge Basel St. Alban im nächsten Jahr sein. An der neuen Perle im Netzwerk der 58 Schweizer Jugendherbergen baut man mit Hochdruck.
Rekordjahr 2008
An der Delegiertenversammlung vom kommenden Samstag in Locarno wird das Geschäftsjahr 2008 abgeschlossen. Der Gesamtumsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr erneut um über 4 Mio. Franken auf 40.68 Mio. Franken erhöht werden, was 12% Steigerung und einem Rekordergebnis entspricht. Die Schweizer Jugendherbergen erzielten mit 986'471 Übernachtungen in allen 58 Betrieben (inkl. Franchisebetriebe) und 785'209 Logiernächten in den eigenen 46 Betrieben einen absoluten Rekord. Die Gesamtsteigerung zum Vorjahr entspricht 7.3%. Mit den eigenen Herbergen konnte ein Zuwachs von 8% gegenüber 2007 erreicht werden. Die Zunahme bei Umsatz und Logiernächten erklärt sich durch Angebotsanpassungen mit Neu- und Umbauten sowie steigender Nachfrage. Auch bei den Mitgliedern konnte der Verein Schweizer Jugendherbergen im Jahr 2008 weiter zulegen. Total 95'236 Personen - rund 3'700 oder 4.1% mehr als im 2007 - nutzen die attraktive Mitgliedschaft der Non-Profit-Organisation.
Basel St. Alban im Um- und Neubau
Die Jugendherberge Basel St. Alban befindet sich mitten im Um- und Neubau. Die bekannten Basler Architekten Buchner, Bründler, die an der Weltausstellung 2010 in Shanghai für den Schweizer Pavillon verantwortlich zeichnen, setzen mit der neuen Jugendherberge Akzente. Modern, überraschend und in neuem Glanz eröffnet das neue Haus am 26. Februar 2010 die Türen für die Gäste aus aller Welt. Die Jugendherberge umfasst 240 Betten in Doppel-, Vierer- und Sechserzimmern.
Investitionen in Infrastruktur und Nachhaltigkeit
Die Schweizer Jugendherbergen möchten im 2009 einen Gesamtumsatz von rund 40 Mio. Franken erreichen. Nach einer ausgeprägten Wachstumsphase rechnet die Non-Profit-Organisation nun mit einer Stagnation der Resultate. Die weltweite Wirtschaftskrise wird auch vor günstigen Übernachtungsmöglichkeiten keinen Halt machen. Trotzdem wird weiter in die Infrastruktur und Nachhaltigkeit investiert. Weitere Betriebe erlangen im laufenden Jahr das EU-Umwelt- sowie Steinbocklabel, so dass 2011 alle Schweizer Jugendherbergen zertifiziert sein werden.
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