Schering Deutschland GmbH

euro adhoc: Bayer Schering Pharma AG
Zwischenmitteilung

@@start.t1@@--------------------------------------------------------------------------------   Zwischenmitteilung der Geschäftsführung gemäß § 37x WpHG übermittelt durch   euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------------@@end@@

09.05.2007

Zwischenmitteilung der Bayer Schering Pharma AG vom 09. Mai 2007

Bayer Schering Pharma AG startet dynamisch ins Jahr 2007

Aufgrund der Integration der Bayer Schering Pharma AG in den Bayer-Konzern sowie der damit verbundenen gesellschaftsrechtlichen Änderungen sind die absoluten Werte der Bayer Schering Pharma AG Gruppe inklusive deren Segmente ab dem Geschäftsjahr 2007 nicht mehr mit den entsprechenden Vorjahresperioden vergleichbar. Daher wird auf entsprechende Zahlenangaben verzichtet. Zu den Umsatzerlösen der Hauptprodukte von Bayer Schering Pharma - inklusive des Geschäfts, das inzwischen in anderen Gesellschaften des Bayer-Konzerns ausgewiesen wird - verweisen wir auf den Zwischenbericht des Bayer-Konzerns zum 31. März 2007.

Operatives Geschäft von Bayer Schering Pharma wächst erfreulich

In unserem Geschäftsbereich Women's Healthcare waren die oralen Kontrazeptiva der Produktgruppe Yasmin®/YAZ®/Yasminelle® mit einem deutlichen Umsatzanstieg die Hauptwachstumsträger. Diese positive Entwicklung ist insbesondere auf die Neueinführungen von Yasminelle® in Europa sowie von YAZ® in den USA und Lateinamerika zurückzuführen. Darüber hinaus hat die US-amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde (FDA) im Januar die Zulassung für YAZ® erweitert, sodass YAZ® in den USA nun auch für die Behandlung von Frauen mit mittelschwerer Akne eingesetzt werden kann. Auch der Umsatz mit unserem Intrauterin-System Mirena® stieg im 1. Quartal vor allem aufgrund des starken Wachstums in den USA erfreulich an.

Im Geschäftsfeld Diagnostische Bildgebung konnten wir den Umsatz mit Magnevist® steigern. Der Umsatz mit Ultravist® lag hingegen noch deutlich unter Vorjahr. Nachdem wir Ultravist® in der Formulierung 370 mgI/ml im Sommer 2006 freiwillig zurückgerufen hatten, haben wir im 1. Quartal 2007 die Marktversorgung in einigen Ländern wieder aufgenommen. Wir erwarten, den Vertrieb in den übrigen Ländern ebenfalls bald wieder aufnehmen zu können.

Im Geschäftsfeld Spezial-Therapeutika gelang es uns, den Umsatz unseres Top- Produkts Betaferon®/Betaseron® zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) zu steigern.

Der Geschäftserfolg mit unseren wichtigsten Umsatzträgern hat sich entsprechend positiv im Ergebnis der Bayer Schering Pharma AG Gruppe niedergeschlagen.

Integration der Bayer Schering Pharma AG Gruppe in den Bayer-Konzern verläuft planmäßig

Mit Eintragung des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages Ende Oktober letzten Jahres wurde mit der Integration der Bayer Schering Pharma AG Gruppe in den Bayer-Konzern sowie der Zusammenführung des Pharma-Geschäfts der Bayer Schering Pharma AG und ihrer Tochtergesellschaften mit den Pharma-Aktivitäten des Bayer-Konzerns begonnen. Beide Pharma-Geschäfte sollen einheitlich im Interesse des Bayer-Konzerns bzw. des Bayer-Teilkonzerns Bayer HealthCare geführt werden. Alle wesentlichen Funktionsbereiche, insbesondere Forschung & Entwicklung, Einkauf, Produktion, Vertrieb, Marketing sowie Verwaltung, werden zusammengelegt.

Im Zuge der Integration wurde auch mit der Neuordnung der Gesellschaftsstruktur der Bayer Schering Pharma AG Gruppe begonnen. In diesem Zusammenhang sind bereits zum Ende des Jahres 2006 insgesamt 52 Tochtergesellschaften an die Bayer AG bzw. deren Tochtergesellschaften verkauft worden und damit aus dem Konsolidierungskreis der Bayer Schering Pharma AG ausgeschieden. Über 30 weitere Gesellschaften wurden Anfang des Jahres 2007 an die Bayer AG bzw. ihre Tochtergesellschaften veräußert. Der Veräußerungserlös der im 1. Quartal 2007 an Bayer verkauften Gesellschaften belief sich auf EUR 317 Mio, der Ertrag vor Steuern aus diesen Verkäufen betrug EUR 167 Mio.

Zur Erleichterung der Umsetzung der erforderlichen Umstrukturierungsmaßnahmen strebt die Bayer Schering GmbH als Hauptaktionär der Bayer Schering Pharma AG die Übernahme sämtlicher Anteile an der Bayer Schering Pharma AG an. Laut Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung der Bayer Schering Pharma AG vom 17. Januar 2007 sollen dazu die Aktien der Minderheitsaktionäre gegen Zahlung einer Barabfindung von EUR 98,98 je Aktie auf den Hauptaktionär Bayer Schering GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Bayer AG, übertragen werden. Außenstehende Aktionäre haben gegen diesen Beschluss Anfechtungs- und Nichtigkeitsklagen erhoben.

Bayer Schering Pharma übernimmt biotechnologische Produktionsstätte in den USA

Zur Absicherung unseres Betaseron®-Geschäfts haben wir im März 2007 einen Vertrag mit Novartis über den Erwerb einer Produktionsstätte für biotechnologische Präparate in Emeryville, USA - vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden - geschlossen. Dort wird derzeit Betaseron® hergestellt. Für die Überlassung der Produktionsstätte inklusive der sogenannten Biologics License Application (BLA) - einer Genehmigung zur Herstellung biotechnologischer Produkte - soll ein einmaliger Betrag von rund 110 Millionen US-$ gezahlt werden. Bis zum Ende der ursprünglichen Vereinbarung mit Novartis, die im Oktober 2008 ausläuft, wird Bayer Schering Pharma noch Lizenzgebühren, basierend auf dem Umsatz von in Emeryville hergestelltem Betaseron®, zahlen. Danach entfallen diese Gebühren. Außerdem wird Bayer Schering Pharma die vorhandenen Vorräte erwerben. Im Gegenzug erhält Novartis Lizenzrechte für den Aufbau einer eigenen Marke auf Basis von Interferon Beta-1b ab 2009. Nach erfolgter Zulassung wird Bayer Schering Pharma dieses Produkt ab 2009 für Novartis herstellen und hierfür Lizenzgebühren im niedrigen zweistelligen Prozentbereich erhalten.

Die Aktien der Bayer Schering Pharma AG sind seit Mitte März 2007 nicht mehr zum Teilbereich des amtlichen Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Daher unterliegt die Bayer Schering Pharma AG seitdem nicht mehr den erweiterten Berichtspflichten des Prime Standard, sondern nur noch den allgemeinen Berichtspflichten der Börsenzulassungsverordnung und den neuen Bestimmungen des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG). Das WpHG verpflichtet seit Jahresbeginn börsennotierte Unternehmen, eine Zwischenmitteilung der Geschäftsführung für das 1. und 3. Quartal zu veröffentlichen.

Berlin, den 04. Mai 2007

Bayer Schering Pharma Aktiengesellschaft Der Vorstand

Zukunftsgerichtete Aussagen Diese Zwischenmitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

@@start.t2@@Ende der Mitteilung                                                 euro adhoc 09.05.2007 12:40:38
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ots Originaltext: Schering Deutschland GmbH
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch

Rückfragehinweis:

Branche: Pharma
ISIN:      DE0007172009
WKN:        717200
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