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i3: Technik für Menschen

    Basel (ots) - Rahmen der IT-Fachmesse Orbit/Comdex Europe 2001 (25. bis 28. September) in Basel stattfindet, geben führende Vertreter von i3 Einblick in ihre Arbeit. Das i3-Forschungsdorf präsentiert parallel dazu 27 faszinierende Projekte, die beweisen, dass «Technik für Menschen» machbar ist.

    Die Liste der Innovationen, die vielversprechend aussahen, dann aber doch ihren Markt nicht fanden, ist lang. Ein Beispiel: Vor einigen Jahren installierten Autohersteller einen Sensor in ihre Neuwagen, der bemerkte, wenn die Passagiere die Sicherheitsgurte nicht trugen. Eine freundliche Frauenstimme erinnerte die Fahrzeuginsassen an die Anschnallpflicht. Das System floppte, weil es nervte.

    Was lässt sich aus solchen Misserfolgen lernen? Wie muss Technik konzipiert sein, damit Menschen sie akzeptieren? An Antworten auf diese Fragen arbeitet i3 - ein gemeinsames Forschungsprogramm von über 100 europäischen Universitäten, Forschungslabors und Unternehmen im Bereich Informationstechnologie. Sie haben sich als «i3 - Network for Intelligent Information Interfaces» der Entwicklung innovativer und erst noch bedienerfreundlicher Technik verschrieben.

    Die i3-Projekte involvieren jeweils ein bunt gemischtes, interdisziplinäres Team aus Computerwissenschaft, Kunst, Design, Soziologie, Psychologie, Spieleindustrie und Schule. Ihr Interesse richtet sich auf neue Formen der Beziehung zwischen Mensch und Technik. Bei seiner Grundlagenforschung verfolgt i3 immer einen sehr praktischen Ansatz. Denn neue Konzepte müssen sich schliesslich in der Praxis bewähren.

    Phil Ellis, i3-Forscher und Professor für Musikunterricht an der britischen Universität von Sunderland, formuliert es so: «Wenn Technologie eingesetzt wird, um einen kurzfristigen Neuigkeitseffekt zu erzielen und keinen nachhaltigen Vorteil für die Anwender bietet, dann werden die Menschen sie schliesslich ablehnen.»

    Ellis ist einer der Teilnehmer der i3-Podiumsdiskussion mit dem Titel «Menschen und Maschinen: Wer treibt wen an?», die im Rahmen des Internationalen E-Business Congress an der Orbit/Comdex Europe 2001 stattfindet. Der Anlass bringt führende internationale Fachleute zusammen, die sich alle mit der Suche nach «Intelligenten Informations Interfaces» (iii = i3) beschäftigen. Das einleitende Impulsreferat hält Derrick de Kerckhove, Direktor des McLuhan Programms über Kultur und Technologie der Universität von Toronto (Kanada).

    Was i3, das europäische Netzwerk für «Intelligente Informations Interfaces», konkret leistet, präsentiert während der Orbit/Comdex Europe 2001 das i3-Forschungsdorf. 27 beispielhafte Projekte zeigen, wie Technik Menschen verbindet, sie beim Lernen unterstützt, ihnen neue Spielmöglichkeiten eröffnet und körperliche Behinderungen zu meistern hilft.

    Das vollständige Programm des Internationalen E-Business Congress kann auf der Website der Orbit/Comdex Europe 2001 abgerufen werden. Die Adresse: www.orbitcomdex.com

    Orbit/Comdex Europe 2001:      

    Information Technology - One Step Ahead!

    Die Orbit/Comdex Europe 2001 findet vom 25. bis 28. September 2001 in den Hallen der Messe Basel statt. (Öffnungszeiten: täglich 9 bis 18 Uhr.) Mit 1300 Ausstellern und 80'000 erwarteten Besuchern ist die Orbit/Comdex Europe 2001 einer der wichtigsten paneuropäischen Treffpunkte der IT-Branche. Begleitet wird die Business-to-Business-Fachmesse vom Internationalen E-Business Congress 2001: Top-Referenten aus Europa und den USA sowie Case Studies aus der Praxis für die Praxis machen den Kongress zu einem Must für alle, die mit der rasanten Entwicklung der IT-Branche und des E-Business Schritt halten wollen. Nicht umsonst heisst das Motto der Orbit/Comdex Europe 2001: Information Technology - One Step Ahead!

ots Originaltext: MCH Messe Basel AG
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