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economiesuisse - Steuerstreitigkeiten endlich beenden und die Schweiz stärken

Zürich (ots) - economiesuisse kämpft für Steuerabkommen mit Deutschland, Österreich und Grossbritannien

Die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS) und die Jungsozialisten (JUSO) haben heute gemeinsam die Referenden gegen die Steuerabkommen mit Deutschland, Österreich und Grossbritannien eingereicht. Voraussichtlich wird das Volk am 25. November an der Urne entscheiden. Die Schweizer Wirtschaft wird sich zusammen mit einer breiten politischen Allianz für ein JA zu den Steuerabkommen einsetzen. Denn die drei Verträge lösen die Probleme der Vergangenheit mit unversteuerten Geldern ausländischer Kunden auf Schweizer Banken und beenden die Steuerstreitigkeiten mit wichtigen Handelspartnern. Zudem schützen die Abkommen die Privatsphäre, indem sie den Kunden ermöglichen, ihre Steuerpflicht anonym zu erfüllen, und sie verhindern dauerhaft den automatischen Informationsaustausch. Dank dieser fairen Lösung wird das Vertrauen in den Standort Schweiz gestärkt und die Beziehungen zu unseren wichtigsten Partnern werden verbessert. Davon profitieren exportorientierte Firmen und KMU, die auf einen starken Schweizer Finanzplatz angewiesen sind.

Die Gegner bieten keine Alternativen Weder die AUNS noch die Jungsozialisten haben bisher überzeugend dargelegt, wie sie die bestehenden Herausforderungen meistern wollen. Die Zukunft kann weder in der von der AUNS propagierten Reduit-Haltung liegen, noch in einer Anbindung an den automatischen EU-Informationsaustausch bestehen, wie ihn die JUSO fordern. Nur ein JA zu den Steuerabkommen ermöglicht einerseits ein Ende der Steuerstreitigkeiten und andererseits eine zukunftsfähige Lösung.

Ein JA der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ist auch ein klares Zeichen für zukünftige Verhandlungen mit anderen Staaten. Sollte demgegenüber Deutschland die vorliegende faire und pragmatische Lösung ablehnen, trägt letztlich dieses Land die Verantwortung für das Scheitern. Dies würde die Verhandlungsposition der Schweiz für die weiteren Diskussionen stärken.

Kontakt:

Ursula Fraefel, Mitglied der Geschäftsleitung
Telefon: 079 505 52 87
E-Mail: ursula.fraefel@economiesuisse.ch


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