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economiesuisse - Annahme der Minder-Initiative würde Wirtschaftsstandort Schweiz gefährden

Zürich (ots) - economiesuisse kämpft für breit abgestützten Gegenvorschlag

Thomas Minder zieht seine Volksinitiative nicht zurück, wie er heute bekannt gegeben hat. Ziel des Initianten ist es, durch eine Stärkung der Aktionärsrechte zu hohe Löhne des Top-Managements zu verhindern. Doch seine bürokratische Initiative geht mit ihren 24 Verfassungsbestimmungen zu weit. Die Schweiz hätte nach Annahme das rigideste Aktienrecht der Welt. Dadurch würden unsere Unternehmen zu stark eingeengt. Die Rahmenbedingungen insbesondere für Grossunternehmen würden entscheidend verschlechtert und das erfolgreiche Zusammenspiel mit kleinen und mittleren und Unternehmen massiv gefährdet. Die Annahme der Initiative würde dem Wirtschaftsstandort Schweiz schaden und Arbeitsplätze gefährden.

Der indirekte Gegenvorschlag ist besser und greift schneller Das Parlament hat im Frühjahr mit 193:0 und 41:1 Stimmen einen indirekten Gegenvorschlag auf Gesetzesstufe verabschiedet, der 80 Prozent der Anliegen der Initiative erfüllt. Dieser stärkt die Rechte der Aktionäre und überlässt es ihnen, zu hohe Löhne zu verhindern. Einzig auf wenige, für den Wirtschaftsstandort besonders schädliche Forderungen wurde verzichtet. Dass das Initiativkomitee an seiner Initiative festhält und damit diese gute und viel schneller wirksame Gesetzeslösung gefährdet, ist höchst bedauerlich. economiesuisse wird sich für den breit abgestützten Gegenvorschlag und das Erfolgsmodell Schweiz einsetzen und die schädliche Minder-Initiative bekämpfen.

Kontakt:

Ursula Fraefel, Mitglied der Geschäftsleitung
Telefon: 079 505 52 87
E-Mail: ursula.fraefel@economiesuisse.ch



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