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**SPERRFRIST BIS 17.00** Ja zu einer prosperierenden und wettbewerbsfähigen Wirtschaft - Nein zum Steuerinferno

    Zürich (ots) - **SPERRFRIST BIS 17.00** Während die meisten europäischen Nachbarländer mit voller Wucht von der Staatsverschuldungskrise getroffen werden, hält sich die Schweiz sehr gut. Ein gesunder Steuerwettbewerb und die Beibehaltung der kantonalen Steuerhoheit, sind für den wirtschaftlichen Wohlstand der Schweiz und auch des Kantons Neuenburg unverzichtbar. Diese Trümpfe müssen unbedingt beibehalten werden. So lautete die Botschaft an die Teilnehmer der gemeinsamen Veranstaltung der Neuenburger Handels- und Industriekammer (CNCI) und von economiesuisse am 18. November 2010 in Neuenburg.

    Die Neuenburger Handels- und Industriekammer (CNCI) und economiesuisse haben heute erneut betont, dass sie die enge und auf ausgezeichneten Beziehungen beruhende Zusammenarbeit fortsetzen wollen. Die SP-Initiative, über die am 28. November 2010 abgestimmt wird, ist für alle Kantone schädlich. Auch für den Kanton Neuenburg. Anders als die Initianten behaupten, sind nämlich nicht nur 16 Deutschschweizer Kantone betroffen. Die Steuerausfälle - im Fall einer Annahme der Initiative - würden sich negativ auf die Bundeskasse auswirken. Alle Kantone der Romandie müssten die Konsequenzen mittragen und würden überdies die Schwächung des Umverteilungsmechanismus des interkantonalen Finanzausgleichs zu spüren bekommen. Wegen der Steuerprogression würden zudem die Kantone die Steuersätze für alle Steuerpflichtigen anheben, was eine allgemeine Steuererhöhung zur Folge hätte. Einige Freiburger und Jura-Gemeinden müssten ihre Steueranlage erhöhen. Der Direktor des Verbands der Schweizer Unternehmen, Dr. Pascal Gentinetta, hält es nicht für richtig, dass "die Westschweiz zu einem Steuerinferno verurteilt wird. Deshalb muss die Initiative am 28. November entschieden abgelehnt werden." Wie Pierre Hiltpold, Direktor der CNCI, betont, muss "Neuenburg seine Steuerhoheit bewahren, um die Steuern und Ausgaben nach den Bedürfnissen der Bevölkerung frei festlegen können und um eine Steuerreform durchzuführen, um das Wachstum zu fördern."  So hat das Neuenburger Parlament vor kurzem die Reform der Unternehmensbesteuerung mit überwiegender Mehrheit angenommen. Sobald die Reform in die Praxis umgesetzt ist, wird sie die Attraktivität des Kantons steigern und dem lokalen Wirtschaftsnetz neue Wohlstandsvorteile bescheren. Der Steuerwettbewerb steht im Dienst der regionalen Entwicklung.

Kontakt:
Delphine Jaccard : Tel. 076 / 532 72 82
Pierre Hiltpold : Tél. 032 / 722 15 15



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