SKO Schweizer Kader Organisation

Drei Verbände lancieren Plattform für Angestelltenpolitik

Zürich (ots) - Die drei Angestelltenverbände Angestellte Schweiz, Schweizer Kader Organisation SKO und der Kaufmännische Verband Schweiz bündeln ihre politischen Kräfte. Als Plattform für Angestelltenpolitik wollen die drei Verbände kompromissorientierten Lösungen zum Durchbruch verhelfen. Das drohende Scheitern der Reform Altersvorsorge 2020 zeigt die Dringlichkeit auf.

Viele Geschäfte auf der politischen Agenda, die sowohl für die Angestellten aber auch für den Wirtschaftsstandort Schweiz wichtig sind, scheitern an der wachsenden Polarisierung. Immer öfter resultieren daraus negative Folgen für die Angestellten und den Wirtschaftsstandort. Deshalb braucht es kompromissorientierte Lösungen. Um diesen zum politischen Durchbruch zu verhelfen, bündeln die drei Angestelltenverbände Angestellte Schweiz, Schweizer Kader Organisation SKO und der Kaufmännische Verband ihre politischen Kräfte. "Künftig werden wir uns verstärkt im Rahmen einer politischen Plattform für eine ideologiefreie, konstruktive und zukunftsfähige Angestelltenpolitik engagieren", sagen die drei Verbandspräsidenten Daniel Jositsch (Kaufmännischer Verband), Thomas Feierabend (Angestellte Schweiz) und Thomas Weibel (SKO). Gemeinsam nehmen sie stärker Einfluss auf eine verantwortungsbewusste und nachhaltige Entwicklung des Arbeits- und Werkplatzes Schweiz .

Die Dringlichkeit dieser neuen Plattform zeige sich exemplarisch im Grossprojekt "Reform Altersvorsorge 2020". Die vom Bundesrat vorgeschlagene Reform der Altersvorsorge 2020 gehe die Herausforderungen zielgerichtet und umfassend an - mit dem klaren Ziel, die Renten zu sichern und die Finanzierung über die 1. und 2. Säule hinweg sicherzustellen. Die vorläufigen Resultate der parlamentarischen Beratung zur Reformvorlage (Kompensationsmassnahmen 2. Säule, Rentenaltererhöhung auf 67) geben Anlass zur Sorge. In dieser Reform kann sich die Politik jedoch ein Scheitern nicht leisten. Dies bedinge auch, fordern die drei Verbandspräsidenten, dass die Volksinitiative AHVplus abzulehnen sei. "Eine Annahme hätte zur Folge, dass die Reform der Altersvorsorge 2020 Schiffbruch erleiden würde."

Die Schweizer Kader Organisation SKO

Die Schweizer Kader Organisation SKO vertritt die wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Interessen der Führungskräfte in der Schweiz. Sie versteht sich als unabhängiges Kompetenzzentrum für Führungskräfte aller Branchen und offeriert ihren Mitgliedern zahlreiche Angebote in den Bereichen Weiterbildung, KarriereService, Rechtsberatung sowie Finanz- und Versicherungsdienstleistungen.

Die Mitglieder erhalten Zugang zu einem wertvollen nationalen und regionalen Kontakt- und Beziehungsnetzwerk. Schwerpunkt-Themen sind Führung, Arbeit und Gesundheit, Bildung, Gleichstellung und Vielfalt, Sozialpolitik und neu auch Themen des Digitalen Wandels. Die SKO hat Tradition und Gewicht: 1893 als «Schweizerischer Werkmeister-Verband» gegründet, zählt sie heute gegen 12'000 Mitglieder, und ist seit 2009 Vollmitglied der CEC European Managers, des Dachverbandes aller europäischen Kaderverbände, mit Sitz in Brüssel. Als 8. NPO und als 1. Berufsverband in der Schweiz ist die SKO seit 2005 nach dem «NPO-Label für Management Excellence» zertifiziert, herausgegeben von SQS und des Verbandsmanagement Instituts VMI der Universität Fribourg. www.sko.ch

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