SKO Schweizer Kader Organisation

SKO: Kader unterstützen Stossrichtung der "Anti-Abzockerinitiative"

    Zürich (ots) - Als wichtigster branchenübergreifender Schweizer Verband von Führungskräften - oder Managern, wie häufig genannt - steht die Schweizerische Kader-Organisation SKO mit ihren mehr als 11'000 Mitgliedern besonders im Rampenlicht, wenn es um überrissene Managersaläre geht. Sie distanziert sich klar von solchen Auswüchsen und setzt auf faire, leistungsbezogene und transparente Löhne.

    "Wir unterstützen die Stossrichtung der Anti-Abzocker-Initiative, und wir erwarten, dass die angekündigte Revision des Aktienrechts zu einem guten indirekten Gegenvorschlag führt!" sagt Ständerat und SKO-Präsident Rolf Büttiker.

    SKO-Geschäftsleiter Urs Meier ergänzt: "Als Kader-Organisation sind wir besonders betroffen von dieser Abzocker-Diskussion. Goldene Fallschirme, Vorauszahlungen oder Prämien bei Firmenverkäufen sind unethisch und werden von der SKO abgelehnt." Die SKO befürwortet leistungsbezogene Löhne und die Lohnsysteme müssen transparent und fair sein, dies haben die SKO-Delegierten im Juni 2006 in der "SKO-Sozialcharta" festgehalten.

    Hintergrundinformation:

    Die SKO-Delegierten haben in der Sozialcharta 2006 (zu finden unter www.sko.ch/sozialcharta) festgehalten:

    "Mehr Transparenz und Fairness im Lohnsystem: Die SKO befürwortet leistungsbezogene Löhne, verurteilt aber die wenigen, imagemässig jedoch sehr schädlichen Auswüchse bei den obersten Verantwortungsträgern. Ebenso wendet sie sich grundsätzlich gegen Abgangsentschädigungen in jeglicher Form."

    Die kürzlich von politisch unabhängigen Kreisen lancierte "Eidgenössische Volksinitiative gegen die Abzockerei" geht in diese Richtung. Die SKO-Verbandsleitung (VL) hat die Initiative geprüft und stuft sie als gutes Druckmittel ein, um die Forderungen der SKO-Sozialcharta auf politischem Weg schnell zu erreichen: Gegen Ende 2007 wird das Bundesparlament das Aktienrecht revidieren, wo zahlreiche der Initiativforderungen im Sinne eines "indirekten Gegenvorschlags" eingebaut werden könnten. So würden die wichtigsten Punkte der Initiative ohne Volksabstimmung und in kurzer Zeit in die Praxis umgesetzt.

    Die VL empfiehlt daher, diese Initiative zu unterschreiben.

    Ein detailliertere Begründung findet sich unter www.sko.ch/gegen-abzockerei

ots Originaltext: Schweizerische Kader-Organisation SKO
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Urs Meier, SKO-Geschäftsleiter u.meier@sko.ch
Tel.:    +41/43/300'50'66
Mobile: +41/79/474'90'06

SR Rolf Büttiker
SKO-Verbandspräsident
Mobile: +41/79/435'32'44

Schweizerische Kader-Organisation
Schaffhauserstrasse 2
8006 Zürich
Internet: www.sko.ch



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