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netbusiness sucht Erfolg in der digitalen Welt
Die frühere Wirtschaftszeitung erscheint neu als Branchenblatt und Wirtschaftsmagazin

Heidelberg (ots) - Knapp fünf Wochen noch seiner Einstellung als Wirtschaftszeitung der Hamburger Verlagsgruppe Milchstrasse feiert "netbusiness" seine Wiederauferstehung als Branchen-Magazin mit Sitz in Heidelberg. Der neue Verleger Peter Turi, der gleichzeitig Geschäftsführer, Herausgeber und Chefredakteur des Blattes ist, nahm am Donnerstag morgen mit seiner insgesamt zehnköpfigen Mannschaft in der Druckerei ColorDruck in der Boris-Becker-Stadt Leimen die ersten Exemplare des neu gestarteten Magazins entgegen. Das Blatt wird am Freitag bei rund 10.000 Abonnenten und an den wichtigsten Kiosken der Republik sein. Es bietet auf 84 Seiten Informationen für die Entscheider der vernetzten Wirtschaft. Es erscheint alle 14 Tage und kostet 6 Mark. Das neue Magazin ist im neu gegründeten Turi Verlag in nur vier Wochen entwickelt und realisiert worden. Jetzt liegt es mit teuerster Ausstattung, 350 Gramm Gewicht, Hochglanz-Optik und 35 Anzeigenseiten am Kiosk und auf den Schreibtischen der Abonnenten. Für die innovative Bild- und Formsprache des neuen Magazin zeichnet Art Director Uwe C. Beyer (Spiegel, stern, manager magazin) vom Hamburger Büro Freihafen verantwortlich. Von Beyer stammt auch die ungewöhnliche Titeloptik, die Fotos von erfolgreichen Unternehmern und Managern in einzelne Bildpunkte auflöst. Wir wollten zeigen, dass die moderne Welt bei genauem Hinsehen aus Pixeln besteht", sagt Uwe C. Beyer. Das neue Magazin ist für viele Branchenbeobachter eine Überraschung: Sie hatten nach der Krise der Internet-Wirtschaft eher mit einem dünnen Blättchen gerechnet als mit einem Magazin in der Stärke eines Wirtschaftsmagazins. "Wir wollen Branchenbibel und Wirtschaftsmagazin zugleich sein", betont der 40-jährige Verleger Turi. "Wir wollen tolle Optik und inhaltlichen Tiefgang." Diesen Anspruch unterstreicht eine achtseitige Titelgeschichte über die Erfolgsstory der Software-Konzerns SAP ebenso wie eine Zwei-Seiten-Geschichte über einen Woll-Laden im Internet oder ein vierseitiges Essay über "Marketing im Jahr 2020". "Wir schreiben die spannendsten Geschichten der Wirtschaft. Wir berichten über die Chancen, die sich aus der Vernetzung der Computer, Konzepte und Köpfe ergeben", sagt Turi. "Unser Thema ist der unternehmerische Erfolg in der digitalen Welt." Das Heft gliedert sich in die Rubrik Köpfe, Konzepte und Kapital. Peter Turi, der von der Verlagsgruppe Milchstrasse im August die Lizenz für den Titel "netbusiness" erwarb, erläutert sein wirtschaftliches Konzept: "Der Hype ums Internet ist tot, die Idee der Vernetzung lebt", sagt Turi und verspricht in seinem ersten Editorial: "Wir werden der Branche ein Weggefährte sein." Der Verlag habe "radikal gegen den Trend investiert": Hochwertige Ausstattung, wo andere sparen. Investitionen, wo andere einstellen. Kurz: Wir bauen auf, wo andere abbauen", sagt Turi. Durch die Konzentration auf Unternehmer, Manager und unternehmerisch denkenden Menschen will Turi das Magazin höher positionieren. Die bisherige Reaktion der Industrie ist hervorragend: "35 Anzeigenseiten bei nicht einmal vier Wochen Vorlaufzeit sind ein phantastisches Ergebnis", freut sich Peter Turi. Zu den Anzeigenkunden zählen bereits in der ersten Ausgabe Blue Chips der Branche wie Apple, Intel, IBM, Microsoft, Hewlett-Packard, Consors und Advance Bank. In der zweiten Ausgabe kommen Kunden wie Deutsche Post, Deutsche Telekom, AOL und Volkswagen hinzu. "Wir stellen uns der Herausforderung, den Lesern und der werbungtreibenden Wirtschaft die Leistungsfähigkeit eines deutschen Kleinstunternehmens zu zeigen." Der "Spiegel" bezeichnete Turis Verlag kürzlich als "Kleinstunternehmen". Turi will im neuen "netbusiness" eine "entschieden unternehmerfreundliche Haltung" kultivieren. Turi, selbst seit 15 Jahren Journalist und Unternehmer, will in seinem Magazin keinen Raum lassen für Neid und Häme, "die General-Untugenden des deutschen Journalismus". "Wir haben keine Freude am Misserfolg von Geschäftsmodell, wir freuen uns allein am Erfolg von Untenehmen und Unternehmern." "netbusiness" wolle vielmehr die amerikanische Enterpreneurs-Mentalität fördern: "Hinfallen ist erlaubt, Liegenbleiben nicht." Turis Magazin will gegen die "weit verbreitete deutsche Rückversicherungs-Kultur" Stellung nehmen und unternehmerische Initiative fördern, wo immer es geht - und trotzdem eine kritische Distanz wahren. Turi ist selbst Unternehmer und Verleger. Als Gründer, Geschäftsführer und Hauptgesellschafter führte er in innerhalb weniger Monate die ihaus Internethaus Heidelberg GmbH in die schwarzen Zahlen. Die "digitale Visitenkarte" unter ww.koepfe.de, hat eine Reihe von Zeitschriften und Branchenmagazinen als Partner gefunden. Bis Juni 2000 war Turi Co-Verleger, Herausgeber und Chefredakteur des Branchenmagazins "kressreport", er gilt in der deutschen Medienszene als der "erste erfolgreiche Internet-Unternehmer im Verlags-Medien-Business" ("Neue Westfälische"). Bereits 1996 führte Turi den Heidelberger Branchendienst "kressreport" erfolgreich ins Internet, er machte ihn on- wie offline zum meist besuchten, meist zitierten und meist gekauften Fachdienst der Medien. Für seine "Pioniertat" zeichneten ihn 1998 die Freunde des Adolf-Grimme-Preises e.V. mit dem "Deutschen Preis für Medienpublizistik" aus. ots Originaltext: netbusiness Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: Thomas Imhof Verlagsleiter netbusiness Turi Verlag GmbH Burgstrasse 61 D-69121 Heidelberg E-Mail: thomas.imhof@nbon.de Tel. +49 6221 438 53-11 Mobile +49 171 415 67 13 oder Peter Turi Tel. +49 6221 43853-33

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