Privat-Institut für Investitions- und

"Chemotherapie" für den Verschuldungskrebs
Schuldenforscher Wolfgang Schneider empfiehlt modernes Kreditsystem
Balance zwischen Banken und Nichtbanken notwendig

    Buxtehude (ots) - Die Verschuldungsprobleme der öffentlichen
Haushalte, Unternehmen und Privatpersonen lassen sich lösen -
allerdings nicht mit dem gegenwärtigen Kreditsystem. Diese Auffassung
vertritt "Schuldenforscher" Wolfgang Schneider und empfiehlt eine
Abkehr von diesem aus dem Altertum stammenden Kreditprinzip. "Es
bietet nicht die notwendige Balance zwischen Banken und Nichtbanken",
sagt der Gründer und Geschäftsführer des Privat-Institutes für
Investitions- und Entschuldungsforschung (IN+FA Institut in
Buxtehude). Ein solches Gleichgewicht sei aber notwendig, um sich
nachhaltig aus der Verschuldungsspirale zu befreien.
    
    Heute müsse auch eine Nichtbank (öffentlicher Haushalt,
Unternehmen oder Privatperson) die Möglichkeit haben, mit
Fremdkapital eigenes Geld zu erwirtschaften. Nur so könne ein
"positiver geldökonomischer Bereich" aufgebaut werden. Auf diese
Weise schaffe man die notwendigen finanziellen Spielräume sowohl für
nachhaltige Zins- und Tilgungsleistungen sowie Investitionen.
Schneiders Lösung sind Entschuldungs- und Investitionsbündnisse.
Deren Hauptmerkmale: eine Wertpapier-Emission mit garantierten
Barwerten, eine Depotgesellschaft für Vorsparfunktionen und
zusätzliche Kredite gegen Bardeckung. Auf diese Weise machten die
Banken weiterhin ihr (wahrscheinlich sogar grösseres) Geschäft und
dem Schuldner bliebe die Luft zum Atmen.        

    Wolfgang Schneider: "Meine Entschuldungsstrategien bewähren sich
seit 20 Jahren in der Praxis und es gibt bislang kein einziges
seriöses fachliches Argument gegen meine Forschungsergebnisse." Das
grösste Entschuldungspaket vom IN+FA Institut hatte ein Volumen von
60 Millionen DM. Auch das Rentensystem und die Krankenkassen liessen
sich mit seiner Methode sanieren. Schneiders Appell: "Wir benötigen
dringend ein besseres Miteinander zwischen Politik, Banken und
Nichtbanken, um die Verschuldungen zu beseitigen. Verschuldungen
basieren nicht auf einem Naturgesetz, sondern auf einer geistigen
Fehlleistung."        

    Hohe Schuldenstände seien wie hohe Steuern und ein sicheres Kennzeichen für eine nicht ausreichend funktionierende Wirtschaft. Angesichts der gegenwärtigen weltweiten Bankenkrise bräuchten gerade die Banken neue, lukrative und vor allem sichere Geschäftsfelder. Befürchtungen, wonach die Banken durch Schneiders Alternative an Einflusssphären verlören, sieht der Diplom-Kaufmann nicht. "Was vorrangig fehlt, ist eine zuverlässige, von der Konjunktur und Steuer-Einnahmen unabhängige Gesamtentschuldung der öffentlichen Haushalte", resümiert Schneider und warnt: "Wir leben mit einem Verschuldungskrebs im fortgeschrittenen Stadium!" Die "Schuldenuhr" des Bundes der Steuerzahler in Wiesbaden zeigt es permanent: Pro Sekunde nehmen die Verbindlichkeiten von Vater Staat in Deutschland derzeit um etwa 2.500 DM zu. Pro Tag sind dies 216 Millionen DM, pro Monat 6,5 Milliarden DM, pro Jahr 78 Milliarden DM.

    In seiner Broschüre "Wege aus der Verschuldung" werden Möglichkeiten und Abläufe für eine umfassende Entschuldung der öffentlichen Haushalte aufgezeigt.

ots Originaltext: Privat-Institut  für Investitions- und
Entschuldungsforschung GmbH
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Wolfgang Schneider,
Telefon +49 4161-71630,
Fax +49 4161-716333.
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