Raiffeisen Schweiz

Hoher Schaden bei der Raiffeisenbank Balerna

St. Gallen (ots) - Der Schaden aus den Devisengeschäften bei der Raiffeisenbank Balerna beläuft sich nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse auf rund 92 Millionen Franken. Dank der Solidarität in der Raiffeisen-Gruppe ist sichergestellt, dass keine Kunden zu Schaden kommen. Die Raiffeisen-Gruppe begrüsst die Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft. Die Transaktionen eines Mitarbeiters der Raiffeisenbank Balerna haben einen Schaden in der Höhe von rund 92 Millionen Franken verursacht. Dabei wurden bankinterne Weisungen und Reglemente in grober Weise verletzt und Urkunden gefälscht. Der betreffende Mitarbeiter hatte sich am 16. September bei der Staatsanwaltschaft selbst angezeigt. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung erhoben. Die Bank hat interne Sofortmassnahmen im organisatorischen Bereich ergriffen. Der Bankbetrieb ist unter der interimistischen Leitung von Bruno Colle sichergestellt. Der entstandene Schaden wird im Rahmen der Sicherheitseinrichtungen der Raiffeisen-Gruppe nach dem Prinzip der Solidarität gedeckt. Die Kunden werden nicht zu Schaden kommen. Die Raiffeisen-Gruppe hat die externe Revisionsgesellschaft Ernst & Young AG mit der Untersuchung der Vorfälle beauftragt. Im Verfahren wird die Raiffeisen-Gruppe durch Rechtsanwalt Paolo Bernasconi vertreten. ots Originaltext: Schweizer Verband der Raiffeisenbanken Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch Kontakt: Franz Würth Leiter Öffentlichkeitsarbeit Schweizer Verband der Raiffeisenbanken Wassergasse 24, Postfach 9001 St. Gallen Tel: +41-(0)71-225'84'84 Fax: +41-(0)71-225'86'50 E-Mail:franz.wuerth@raiffeisen.ch Internet: www.raiffeisen.ch

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