Hapag Lloyd AG

Am Container Terminal Altenwerder wurde eines der grössten Containerschiffe der Welt auf den Namen Berlin Express getauft - Taufpatin war die Verlegerin Friede Springer

    Hamburg (ots) - Mehr als 250 Gäste aus Wirtschaft und Politik nahmen heute an einer Taufzeremonie der Superlative teil: Hauptakteure waren ein Terminal mit zukunftsweisender Technik, eines der modernsten Containerschiffe der Welt und nicht zuletzt eine aussergewöhnliche Taufpatin: Friede Springer. Die Mehrheitsgesellschafterin des Axel-Springer-Verlages taufte heute am Container Terminal Altenwerder den jüngsten Neubau der Hapag-Lloyd-Flotte auf den Namen "Berlin Express". Bei Hapag-Lloyd ist es Tradition, den Schiffen Städtenamen zu geben - nationale und internationale.

    "Berlin ist wieder die Stadt in Deutschland. Axel Springer war fest davon überzeugt, dass die beiden Teile Deutschlands eines Tages wiedervereinigt würden und setzte seine ganze Kraft dafür ein. Daher haben wir uns gefreut und sind ein wenig stolz darauf, die Zusage von Frau Springer erhalten zu haben", begründete Michael Behrendt, Vorsitzender des Vorstands der Hapag-Lloyd AG, die Wahl der Taufpatin.

    Der Neubau beschliesst die im Jahr 2000 in Auftrag gegebene Serie von vier Schiffen. Diese Einheiten sind 320 Meter lang, 43 Meter breit und verfügen bei einer Stellplatzkapazität für 7'500 Standardcontainer (TEU) über eine Tragfähigkeit von 100'000 Tonnen. Die Geschwindigkeit beträgt 25 Knoten. Wie die Schwesterschiffe "Hamburg Express", Shanghai Express" und "Hong Kong Express" fährt auch der Neubau auf der Route Europa-Fernost.

    Günther Casjens, Vorstand der Hapag-Lloyd AG, betonte, dass die Hapag-Lloyd Container Linie in den vergangenen Jahren rasant gewachsen sei. "Innerhalb von gut zehn Jahren haben wir unser Aufkommen verdreifacht. 1996 betrug unser Containeraufkommen rund 900'000 TEU, die unsere 3'300 Mitarbeiter abwickelten. Heute schlagen wir mehr als doppelt so viele Container mit der gleichen Kopfzahl um", so Casjens. Die Grundlage dafür bildeten die weltweit einheitlichen und vernetzten IT-Systeme, die die Mitarbeiter von Routinearbeiten entlasteten und den grossen Produktivitätsfortschritt erst möglich gemacht hätten.

    In seiner Rede vor den Taufgästen appellierte Behrendt an die Wirtschaft, nicht allein die negativen Rahmenbedingungen in Deutschland zu beklagen, sondern sich vielmehr der Vorzüge - engagierte Mitarbeiter, ausreichendes Kapital und Know-how - zu erinnern. "Wir müssen den Eindruck von der deutschen Ratlosigkeit überwinden. Notwendig ist wieder eine Aufbruchstimmung in diesem Land. Das sind wir auch und gerade den zukünftigen Generationen schuldig", betonte er.

    Die Reden von Michael Behrendt und Günther Casjens sind ab 15 Uhr im Internet unter www.Hapag-Lloyd.de verfügbar.

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