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BfB warnt: Sommergewitter als Brandursache

Bern (ots) - Jeder dritte Feuerschaden in der Schweiz ist auf einen Blitzeinschlag zurückzuführen. Folglich sind solche Einschläge nicht selten für hohe Sachschäden verantwortlich. Den besten Schutz bieten Blitzschutzanlagen. Aber auch Häuser und Gebäude ohne spezifische Vorrichtungen können vor Blitzeinschlägen geschützt werden. Die Sicherheitstipps der BfB Beratungsstelle für Brandverhütung zeigen auf, welche Vorsichtsmassnahmen bei Gewittern zu treffen sind.

Blitze können direkt oder indirekt einschlagen. Direkte Einschläge verursachen in der Regel die grössten Schäden. Im schlimmsten Fall können sie ganze Gebäude explosionsartig in Brand setzen. Häufiger sind jedoch indirekte Blitzeinschläge. Diese haben insbesondere Schäden an elektrischen Geräten wie Fernsehern, Computern oder Heizungssteuerungen zur Folge.

Blitzschutzanlagen bieten den besten Schutz. Sie leiten die Einschläge ab und sorgen dafür, dass Blitze für Gebäude nahezu ungefährlich sind. Obwohl der Einbau solcher Anlagen nur für besonders gefährdete Bauten vorgeschrieben ist, empfiehlt die BfB eine generelle Installation. In Gebäuden ohne Blitzschutzanlagen sollten während eines Gewitters sämtliche Stecker herausgezogen oder empfindliche Geräte mit einem Überspannungsschutz versehen werden. Diese Schutzvorrichtung können Fachpersonen ohne grösseren Aufwand installieren.

Für Häuser ohne Blitzschutzanlage gibt die BfB folgende Sicherheitsempfehlungen

   - Für empfindliche elektrische Apparate wie Fernseher und Computer
     lohnt sich die Installation eines Überspannungsschutzes. 
     Ansonsten sollten während eines Gewitters die Stecker der Geräte
     herausgezogen werden.
   - Der Kontakt mit Wasser ist gefährlich. Auf Baden und Duschen ist
     deshalb zu verzichten.
   - Ebenso ist der Kontakt mit Gas- und Wasserleitungen, 
     Elektroinstallationen oder Antennenkabeln zu vermeiden.
   - Während eines Gewitters ist es in der Mitte des Raumes am 
     Sichersten. Autos, Eisenbahnwagen und Campingbusse bieten 
     Schutz. 

Für Medienanfragen:

Rolf Meier
Medienstelle der Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB)
Telefon 031 320 22 82, media@bfb-cipi.ch



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