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BfB: Wenn der Weihnachtsbaum zur Brandfalle wird

BfB: Wenn der Weihnachtsbaum zur Brandfalle wird
Advent, Advent, das Häuslein brennt. Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt. Weiterer Text ueber ots und auf http://www.presseportal.ch. Die Verwendung dieses Bildes ist fuer redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck unter Quellenangabe: "obs/bfb"

    Bern (ots) -

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    Trockene Äste von Weihnachtsbäumen und Adventskränzen fangen leicht Feuer und können eine Wohnung innert Sekunden in Brand stecken. Das passiert jährlich immer wieder. Deshalb warnt die BfB Beratungsstelle für Brandverhütung vor den Brandgefahren, die in der Weihnachtszeit besonders hoch sind.

    Als wichtigste Vorsichtsmassnahme rät die BfB Beratungsstelle für Brandverhütung, Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen zu lassen und jeweils vor dem Verlassen des Raumes alle Kerzen auszulöschen. Eine besonders hohe Brandgefahr geht von Adventkränzen und Weih- nachtsbäumen aus, die in den warmen Wohnzimmern schnell austrocknen. Von den heissen Kerzenflammen können sie sekundenschnell in Brand gesteckt werden.

    "An einen nicht mehr frischen Adventskranz oder Weihnachtsbaum, gehören keine brennenden Kerzen mehr", betont Kurt Steck, Brandschutzexperte der BfB. "Wer nicht auf den romantischen Lichterschein verzichten will, weicht besser aus auf elektrische Girlanden." Wegen Kerzen brennt es in Schweizer Wohnungen jährlich mehr als tausendmal. Der dadurch verursachte Sachschaden beläuft sich auf über 30 Millionen Schweizer Franken.

    In ihrer neuesten Präventionskampagne weist die BfB Beratungsstelle für Brandverhütung im Dezember mit Plakaten, Inseraten und Online-Bannern auf die Brandgefahren hin, die von Weihnachtsbäumen und Adventskränzen ausgehen können. Tipps für eine brandfreie Weihnachtszeit sind auf der Website der BfB www.brandgefahr.ch zu finden. Konzipiert wurde die Kampagne von der Werbeagentur Saatchi & Saatchi.

    Die Ratschläge der BfB für eine sichere Weihnachtszeit

    1. Bringen Sie Kerzen am Adventskranz oder Weihnachtsbaum mit mindestens 30 cm Abstand zu allem Brennbaren an.

    2. Sorgen Sie dafür, dass die Kerzen sicher und aufrecht stehen.

    3. Achten Sie auf festen Stand des Baumes, am besten in einem Wasserbehälter.

    4. Lassen Sie Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen und löschen Sie vor dem Verlassen des Raums alle Kerzen.

    5. Für das schnelle Eingreifen im Notfall: Stellen Sie neben Adventskranz und Weihnachtsbaum einen Eimer Wasser bereit.

    Falls es trotz aller Sicherheitsmassnahmen zu einem Brand kommt, heisst es: Alarmieren (Feuerwehr 118), Retten, Löschen.

    So bleibt der Weihnachtsbaum länger frisch

    Auf die Frische des Baumes könne bereits beim Kauf geachtet werden, betont Kurt Steck, Brandschutzexperte der BfB Beratungsstelle für Brandverhütung. "Gut ist eine weisse Schnittstelle, wenn der Baum älter ist, wird diese grau." Zu Hause angekommen, soll der Baum über 24 Stunden in einem grossen Eimer Wasser auftanken können. Vor dem Aufstellen entfernt man die untersten drei Zentimeter. So sind die sogenannten Leitungsbahnen im Inneren des Baumes wieder frisch geöffnet. "Das ist auch der Grund, weshalb man eine Tanne unten nicht anspitzt", erklärt Kurt Steck "dadurch verschliessen sich die Leitungsbahnen und der Baum kann kein Wasser mehr aufnehmen." Beim Aufstellen des Baumes ist darauf zu achten, dass er nicht in der Nähe der Heizung steht und vor direktem Sonnenlicht geschützt ist. Und dann heisst es nur noch: Täglich Wasser nachfüllen und mit einem Wasserzerstäuber benetzen. ?Diese Kur behagt übrigens auch dem Adventskranz", fügt Kurt Steck an.

    Helft Brände verhüten. Die gesamtschweizerisch tätige BfB Beratungsstelle für Brandverhütung BfB mit Sitz in Bern wird von der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) und dem Schweizerischen Versicherungsverband (SVV) getragen. Mit Kampagnen und Aufklärungsarbeit bei Fachpersonen und in der breiten Öffentlichkeit sensibilisiert die BfB für die Gefahren des Feuers und gibt Ratschläge, wie Brände verhütet werden können. www.bfb-cipi.ch

ots Originaltext: BfB / Cipi
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Medienstelle der Beratungsstelle für Brandverhütung BfB
Tel.:        +41/41/727'76'77
E-Mail:    media@bfb-cipi.ch
Internet: http:// www.bfb-cipi.ch



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