ekey biometric systems

ekey biometric systems: Elektronisches Bezahlen per Fingerscan

    Wien (ots) - ekey biometric systems: Elektronisches Bezahlen per Fingerscan

    - Initiative zur Erhöhung der eBusiness-Sicherheit geht von
        Österreich aus
    - Pilotprojekt in Linz zeigt hohe Akzeptanz für Biometrie-Lösungen
    - Trennung personenbezogener und biometrischer Daten wahrt
        Anonymität
    - starke Partner im Konsortium: Visa, Compaq, BAWAG, Oberbank,
        Raiffeisen Landesbank OÖ, Informix, Delsy, Huber Computer und
      VOEST-ALPINE Mechatronics

    Mit "ekey" entwickelt ein Konsortium unter der Führung der VOEST-ALPINE STAHL LINZ GmbH derzeit ein biometrisches System zur einfachen, anonymen und sicheren Identifikation von Endkunden im Internet. Ein Fingerscan ermöglicht komfortable Bezahl- und Transaktionsvorgänge wie eBanking und ePayment. Primäre Zielgruppe sind Online-Shops und Geldinstitute, die das System ihren Kunden als nicht übertragbares Identifikationsmittel bei Zahlungsvorgängen zur Verfügung stellen. In Folge sollen auch andere Anwendungen wie Bargeldbehebung, Bezahlung an Supermarktkassen oder Zutrittskontrollen möglich sein.

    Das ekey-System wurde im Frühjahr 2000 auf Initiative der VOEST-ALPINE STAHL LINZ GmbH im Rahmen eines Innovationsprozesses gemeinsam mit Partnern aus dem Banken- und Kreditkartenbereich (Visa, Oberbank, Bawag, RLB OÖ) sowie aus dem IT-Sektor (Compaq, Informix, VOEST-ALPINE MECHATRONICS, Huber Computer) und mit dem Biometrie-Spezialisten Delsy gestartet.

    Das "Gehirn" des Systems ist ein Service Provider, der unter der Bezeichnung "ekey" seinen Kunden eine zentrale Datenbank mit Fingerscans anbietet. Um Ausfällen vorzubeugen liegt diese Datenbank auf Servern in zwei Rechenzentren und wird ständig synchronisiert. Der ekey-Partner - zum Beispiel eine Bankfiliale - identifiziert den Konsumenten und registriert ihn mit seinen Fingerscans. Diese Scans werden in der Datenbank abgelegt.

    Erfolgreicher Pilotversuch bei VA Stahl

    Als Pilotversuch mit 500 Beteiligten wurde in einem Restaurant der VOEST-ALPINE STAHL eine kartenlose Zahlungsmöglichkeit mit Fingerscan eingerichtet. Gert Kincel, Mitglied des Vorstandes von VOEST-ALPINE STAHL LINZ GmbH, zum geplanten Roll Out: "Ab 2002/2003 wird ekey zunächst in Österreich, dann in Deutschland und in der Schweiz eingeführt und sollte bis zum Jahr 2007 weltweit verfügbar sein." Bis Ende 2004 sollen in Österreich mehrere tausend eBanking- bzw. ePayment-User ekey nutzen, in Deutschland mehrere Millionen. Erste Ergebnisse einer Akzeptanzstudie zeigen, dass drei Viertel der Befragten bereit wären, künftig mit Hilfe der ekey-Technologie zu bezahlen.

    ekey-Technologie erkennt Fälschungen

    Bei jeder Transaktion wird ein Fingerscan durchgeführt und die "elektronische Fingerscan-Kartei" wird nach der passenden Vorlage durchsucht. Ist die Identifizierung erfolgreich, wird der neue Fingerscan gespeichert und mit allen vorher gespeicherten verglichen. Die Scans eines Fingers ähneln zwar einander, stimmen aber nie völlig überein, weil Auflageposition und Druck des Fingers auf den Sensor verschieden sind. Wäre der neue Fingerscan deckungsgleich mit einem bereits gespeicherten, würde er als Kopie erkannt und zurückgewiesen werden. Das System erkennt auch, ob der Fingerscan von einem lebenden Menschen stammt oder ob etwa mit einem nachgemachten Finger aus hautähnlichen Materialien eine Manipulation versucht wird. Sensoren für Fingerscans lassen sich problemlos in EDV-Peripherie wie Keyboards oder Mäuse integrieren. Für Mobile Commerce ist auch ein Einbau in Handys möglich.

    Identifizierung in Sekundenschnelle

    Der Fingerscan ist Teil eines komplexen Prozesses. Er beginnt mit dem Absenden einer Bestellung aus dem Online-Shop und endet mit der Überweisung des vom Kontoinhaber abgebuchten Betrags durch die Kreditkartengesellschaft an den Shop. Der gesamte Identifikationsprozess dauert etwa acht Sekunden; die Datenströme werden in mehreren Verfahren und auf verschiedenen Ebenen verschlüsselt.

    Password ade

    Biometrische Systeme verwenden eindeutige Merkmale von Personen zur Identifikation. Hierzu zählen neben den Papillarlinien an den Fingerkuppen das Gesicht, die Iris (Regenbogenhaut des Auges) oder die Handgeometrie. Passwörter - deren Vergessen Unternehmen jährlich bis zu 200 US-Dollar pro User kostet (Quelle: Gartner Group) - sind nicht mehr erforderlich. Der Fingerscan ist das am weitesten entwickelte und derzeit attraktivste biometrische Verfahren: Die benötigten Sensoren sind preisgünstig, es muss lediglich der Finger auf ein Lesegerät gedrückt werden. Eine irrtümliche oder unfreiwillige Identifikation, wie sie bei Iris-, Gesichts- oder Stimmerkennung möglich wäre, ist somit ausgeschlossen.

    Kleinere Verletzungen wie etwa Schnitte wirken sich nicht auf das Scan-Ergebnis aus, da immer noch genügend Fingermerkmale zur Verfügung stehen. Bei grossflächigen Verletzungen an einem Finger kann jederzeit auch ein anderer verwendet werden, da bei der erstmaligen Registrierung des Konsumenten idealerweise mehrere Finger jeder Hand vom System erfasst werden. Oberflächliche Verschmutzungen sind kein Problem.

    Kein Schritt zum "gläsernen Menschen"

    Laut Fachleuten gibt es keinen Grund, in ekey einen Schritt hin zum "gläsernen Menschen" zu sehen, da die Trennung der bei ekey liegenden biometrischen Daten von den bei Bank oder Online-Shop liegenden personenbezogenen Daten die Anonymität der Endkunden sichergstellt. Aus diesem Grund lassen sich daraus auch keine Anwenderprofile erstellen.

    Zudem erfüllt ekey die seit langem von Konsumentenschützern geforderte Entlassung des Konsumenten aus der Sorgfaltspflicht. Die Verwendung des Fingerscans erspart es dem Konsumenten, für die sichere Aufbewahrung von Kredit- und Bankomatkarten, Passwörtern oder ähnlichem sorgen zu müssen.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.ekey.at

    Bild zu Meldung unter: http://www.ots.at/otsweb/kundenfiles/trimedia/ekey.jpg

    Bildtext: Bild zu OTS108 - Gert Kincel (l.), Vorstandsmitglied der VA-Stahl Linz, und ekey biometric systems Geschäftsführer Roman Mandyczewsky im Rahmne der heutigen PK in Wien.    

    Fotograf: SCHLAGER Roland     Bildrechte: VA Stahl     Quelle: OTS

ots Originaltext: ekey biometric systems
Internet: www.newsaktuell.ch

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Mag. Gerald Bäck
Public Relations, ekey biometric systems
VOEST-ALPINE-Strasse 3
Postfach 3
A-4031 Linz
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Fax +43 (70) 6980-3562
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