Schweizerisches Rotes Kreuz / Croix-Rouge Suisse

Publikation und Fachtagung SRK: «Wege aus der Verletzlichkeit»

Bern (ots) - Menschen in verletzlichen Situationen stehen im Zentrum der humanitären Arbeit. Wie können wir diese Zielgruppe am besten unterstützen? Aktuell publiziert das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) ein Buch zu dieser Frage im Seismo-Verlag, und am 10. September nimmt es das Thema an seiner Nationalen Fachtagung in Bern auf.

Naturkatastrophen, Epidemien, fehlende Bildungschancen, Arbeitslosigkeit, Armut, soziale Isolation, Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen, unerwartete individuelle Schicksalsschläge - all dies und noch viel mehr kann Menschen verletzlich machen. Weltweit und auch in der reichen Schweiz. Menschen in schwierigen Lebenssituationen entwickeln oft zusätzliche Kräfte, um die Situation zu bewältigen. Aber sie brauchen auch Unterstützung - sei es vom Umfeld, von staatlichen Stellen oder zivilgesellschaftlichen Organisationen. Wie helfen? Zielführend und nachhaltig sind jene Massnahmen, die einerseits strukturelle Ungleichheiten eindämmen, andererseits die aktive Beteiligung der Betroffenen ermöglichen.

Im soeben erschienenen Sammelband «Wege aus der Verletzlichkeit» beleuchten Autorinnen und Autoren das Thema aus psychologischer und soziologischer Sicht und präsentieren eine Reihe praktischer Beispiele, die der Verletzlichkeit etwas entgegen setzen. Der Band mit elf Beiträgen in deutscher und zwei in französischer Sprache ist ab sofort zum Preis von 38 Franken erhältlich über www.redcross.ch/buch-seismo15, über den Verlag (www.seismoverlag.ch) oder im Buchhandel.

Das SRK engagiert sich seit vielen Jahren in der Grundlagen- und Projektarbeit in den Bereichen Gesundheit und Integration. Mit regelmässigen Publikationen leistet es in diesen gesellschaftlich relevanten Bereichen einen Beitrag zur aktuellen Diskussion. Der neue Sammelband bildet die zehnte Publikation der im Seismo-Verlag erschienenen Reihe.

Fachtagung ebenfalls zum Thema Verletzlichkeit Die Nationale Fachtagung SRK vom 10. September 2015 widmet sich dem gleichen Thema. Das SRK lädt namhafte Referentinnen und Referenten nach Bern ein, um verschiedene Handlungsansätze zu diskutieren, darunter SRK-Präsidentin Annemarie Huber-Hotz, die ehemalige Nationalrätin Monika Stocker (Präsidentin Unabhängige Beschwerdestelle für das Alter), Professorin Pasqualina Perrig-Chiello (Entwicklungspsychologin, Universität Bern), Stephan Arnold vom Bundesamt für Sozialversicherungen und der Journalist Walter Däpp. Genauere Informationen und das Anmeldeformular zur Tagung finden Sie unter www.redcross.ch/nft15.

Kontakt:

Corinna Bisegger, Stab Grundlagen und Entwicklung SRK,
Tel 031 960 76 47



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